Thanks for Playing – Concept

Wie entsteht ein Videospiel? Wie lang ist der Weg vom anfänglichen Konzept zur finalen Umsetzung und welche Hürden müssen auf dem Weg genommen werden? Können sich immer nur dicke Blockbuster-Titel wie GTA oder Call of Duty durchsetzen? Wie innovativ ist die Branche überhaupt, und was hat das Ganze mit dem #Gamergate des letzten Sommers zu tun?

Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen rund um Games-Konzepte und Games-Konzeptionierungen widmet sich die Initiative Game Studies (IGS) mit ihrer neuen Ausgabe der beliebten Vortragsreihe „Thanks for Playing“, die im Sommersemester 2015 den Titel „Concept“ trägt.

Am 23. Und 24.4. holt Jörg Friedrich von Yager Development seinen Vortrag und Workshop nach, die im letzten Semester leider aufgrund des Unwetters ausfallen mussten. Der Mai-Termin steht mit Andreas Suika von Daedalic ebenfalls im Zeichen des Game-Designs, bevor am 11. und 25. Juni auch die akademischen Vertreter zu Wort kommen: Sabine Hahn beschäftigt sich mit Gender rund um Games und Gaming, Junior-Professor Benjamin Beil fragt offen, wie es um die Innovativität der Games-Branche steht und ob ein Wandel auch bei Mainstream-Games bevor steht.

Wie immer wird es im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit zur Diskussion geben. Für den Workshop wird um Anmeldung gebeten: https://dbs-lin.ruhr-uni-bochum.de/igs/projekte/workshop-sose-2015.

Termine:

23.04.2015

Jörg Friedrich (Game Designer bei Yager Development, Berlin)

„Das Spiel macht die Regeln – Offene Game Design-Prozesse und selbst organisierende Teams“

24.04.2015

WORKSHOP mit Jörg Friedrich

„Das Spiel macht die Regeln – Konzeptionierung und Planung eines Spiel-Features“

21.05.2015

Andreas Suika (Creative Director bei Daedalic Studio West, Düsseldorf)

„Communicating Game Design“

11.06.2015

Sabine Hahn (Doktorandin an der Universität zu Köln)

„Towards a Virtuous Cycle – Gender in Games & Gaming“

25.06.2015

Jun.-Prof. Dr. Benjamin Beil (Universität zu Köln)

„Kinderspiele – Oder als das Computerspiel ein Massenmedium war“

Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr. Sie finden im Raum GABF 04/611 an der Ruhr-Universität Bochum statt.

Der Workshop geht von 10.00 bis etwa 14.00 Uhr und findet in Raum GABF 04/252 statt.