Queer Temporalities and Media Aesthetics – Interdisziplinärer Workshop

Vom 24.-26.04.2018 wird an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation
mit dem Critical Theory Cluster der Northwestern University der dritte
interdisziplinäre Workshop zu »Queer Temporalities and Media Aesthetic«
stattfinden.
Im Rahmen des Workshops werden insgesamt zehn Promovierende der
Ruhr-Universität und der Northwestern University ihre
Dissertationsprojekte vorstellen und gemeinsam diskutieren.

Die Projekte
lassen sich im Bereich der Gender und Queer Studies, der Critical Race
und Postcolonial Studies, der Theater-, Film- und Medienwissenschaft,
Performance Studies, Musikwissenschaft und Philosophie verorten. Unter
gemeinsamen Frageperspektiven nach der Verschränkung spezifischer
medialer Ästhetiken mit queeren Konzepten von Zeitlichkeit beschäftigen
sie sich mit vielfältigen Materialien und Konfigurationen wie bspw. mit
künstlerischen queeren Praktiken im Westdeutschland der 1970er Jahre,
Archivmaterialien einer US-amerikanischen Trans* Game-Designerin, der
Rekonfiguration von sex und race-Stereotypen in zeitgenössischen
Performances, der Kommodifizierung von Philosophie, oder prekärer
kapitalistischer Subjektivität im Kinofilm.
Um einen internationalen und interdisziplinären Austausch zu
ermöglichen, hat es sich in den vergangenen zwei Workshops, die an der
Northwestern University stattfanden, bewährt, die Projekte der
Vortragenden durch zwei bis drei Respondenzen von ortsansässigen
Promovierenden, Post-Doktorand_innen und Professor_innen zu rahmen und
darüber die gemeinsame Diskussion zu eröffnen. Die Workshopsprache ist
Englisch.

Neben den Projektpräsentationen wird am Donnerstag (26.04.) unter der
Leitung von Prof. Dr. Penelope Deutscher und Prof. Dr. Astrid
Deuber-Mankowsky ein Lektüreseminar zu Afro-Pessimism stattfinden. Die
vorbereitend zu lesenden Texte können wir auf Anfrage gerne zur
Verfügung stellen. Darüber hinaus hält PD Dr. Marc Siegel in Kooperation
mit der Reihe “Medien|Denken” bereits am Mittwoch (25.04.) einen
Abendvortrag mit dem Titel “What Is a Documentary That Dare Not Speak
Its Name?”.

Wir würden uns über Teilnehmer*innen am gesamten Programm oder auch an
einzelnen Slots. Das Programm und die Materialien zum Workshop senden
wir bei Interesse gerne zu. Zur besseren Planung freuen wir uns über
eine Anmeldung bis zum 20.4. – aber selbstverständlich auch über alle,
die spontan kommen!

Bei eventuellen Rückfragen steht Judith Franke (Judith.Franke@rub.de)
gerne zur Verfügung.

Astrid Deuber-Mankowsky, Jasmin Degeling, Sarah Horn, Mary Shnayien,
Maurice Spengler, Leonie Zilch