Infoversanstaltung Wissenschaftliches Schreiben!

Mittwoch, den 22.3., um 14 Uhr in GA 1/138 findet wieder eine Infoveranstaltung zu den Anforderungen des wissenschaftlichen Schreibens statt. In lockerer Atmosphäre wollen wir gemeinsam schauen, was es benötigt, um eine gute Seminar- oder Abschlussarbeit abzufassen. Wo gibt es häufig Probleme und wie können sie effizient gelöst werden? Was tun, wenn ich nicht weiterkomme bei der Themenfindung oder -eingrenzung, wenn ich einfach nicht schreiben kann oder mir die Struktur fehlt?

Neben einer ausführlichen Übersichtsdarstellung zum wissenschaftlichen Schreiben ist auch Zeit, um individuelle “Baustellen” des aktuellen eigenen Schreibens zu erörtern udn gemeinsam nach Arbeitswegen zu suchen oder um einfach vor der Abgabe der Arbeit das eigenen Theme in der Gruppe mal vorzustellen.

Eine Voranmeldung ist auch hier nicht nötig!

Interdisziplinäre Vortragsreihe: “Holocaust in Kunst, Kultur und Medien”

Die Verfolgung und systematische Ermordung von Millionen Menschen in der Zeit des Nationasozialismus ist nur schwer in Worte und Bilder zu fassen. Bis heute gibt es in den Medien und Künsten sehr unterschiedliche Formen, wie der Holocaust thematisiert wird.  Alle wollen die Menschen dazu anregen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und sie aufzuarbeiten.

Aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln nehmen die Referent_innen bei dieser Vortragsreihe sowohl historische als auch zeitgenössische Repräsentationen und Berichte des Holocaust in den Blick. Unter anderem stellen sie dar, unter welchen spezifischen Bedingungen sie jeweils entstanden und rezipiert wurden. Die Besucher_innen der Vortragsreihe sollen so angeregt werden, sich selbst eine Meinung über die Darstellungsmöglichkeiten und Grenzen des Holocaust in Kunst, Kultur und Medien zu bilden.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Instituts für Medienwissenschaft (IfM) und des Kunstgeschichtlichen Instituts (KGI) der Ruhr-Universität Bochum.

Organisation: Dr. Véronique Sina (Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum) und Nina Heindl, M.A. (Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum).

Ort: Blue Square, Kortumstr. 90, 44787 Bochum

Abstracts sowie weitere Informationen unter:
http://blue-square.rub.de/veranstaltungen/reihen/holocaust-kunst-kultur-und-medien

PROGRAMM:

9. Mai 2017 / 18h
Dr. Ilka Wonschik (Köln):
„Chava Pressburger – Ein von Krieg und Gewalt geprägtes Künstlerinnenleben“

13. Juni 2017 / 18h
Dr. Jörn Wendland (Köln):
„Comics im KZ? Narrative Bildserien von Häftlingen und Überlebenden der NS-Zwangslager“

11. Juli 2017 / 18h
Dr. Michaela Haibl (Dortmund):
„London 1938. Franz Baron zeichnet das Konzentrationslager Dachau“

8. August 2017 / 18h
Dr. Véronique Sina (Bochum):
„Dokumente des Unvorstellbaren. Fotografien des Sonderkommandos und ihre Reproduktion in Comic, Film und Fernsehen“

12. September 2017 / 18h
Nina Heindl, M.A. (Bochum/Köln):
„Erinnerungs- und Vergessenszeichen. Sinnzuschreibung in Holocaust-Denkmälern“

Neuerscheinung – »Paranoia. Lektüren und Ausschreitungen des Verdachts«

Hg. v. Timm Ebner, Rupert Gaderer, Lars Koch und Elena Meilicke

Paranoia wird im Allgemeinen nicht nur als klinisches Bild, sondern auch als auffällige Form der Weltwahrnehmung angesehen. Dieser Band umfasst Paranoia-Studien zur Medien- und Literaturgeschichte, ausgehend vom 19. Jahrhundert (Kleist) bis in die Gegenwart (Daten-Paranoia).

Er orientiert sich an Jacques Lacans Einsicht: »Es gibt keine Paranoia, es gibt nur Paranoiker«. Die Autorinnen und Autoren leisten keiner Pathologisierung der Paranoia Vorschub, sondern gelangen, ausgehend von konkreten Einzelfällen, zu einer genaueren Beschreibung der Verfahren paranoischer Welterschließung.

Beiträge von Jörn Ahrens, Friedrich Balke, Luisa Banki, Wolfram Bergande, Martin Doll, Timm Ebner, Rupert Gaderer, Christian Geulen, Thorsten Hahn, Anna Häusler und Johannes Windrich, Lars Koch, Sophie Ledebur, Elena Meilicke, Johannes Pause, Anna Tuschling, Burkhardt Wolf. Link zum Verlag 

Aktuelle Infoveranstaltung: Wissenschaftliches Schreiben am Mittwoch den 22.3.2017. Gemeinsam schauen wir uns systematisch an, wie eine Seminararbeit aufgebaut und abgefasst wird; gehen den Ablauf für Abschlussprüfungen durch und blicken ganz allgemein auf die Anforderungen für das wissenschaftliche Schreiben im Studium und in den Abschlussprüfungen.

Start 14 Uhr (in GA 1/138). Es ist keine Voranmeldung nötig.

Neuerscheinung – »Denkweisen des Spiels«

Gibt es eine spezifische Medialität des Spiels, die es sinnvoll macht, das Verhältnis jeden Ereignisses zu seiner Umgebung als Spiel zu beschreiben? In welcher Weise können Technik, Spiel und Ästhetik neu gedacht werden? Vor dem Hintergrund der Aktualität, welche die Spieletheorien von Huizinga und Caillois in den Game Studies erlangten, unternimmt der Band eine medienphilosophische Befragung des Spielbegriffs. Er behandelt dabei das Spiel unter Bezugnahme auf Fragen der Neuen Materialismen und wirft zugleich einen neuen Blick auf das Spiel in der Psychoanalyse. “Denkweisen des Spiels. Medienphilosophische Annäherungen” mit Beiträgen von J. Bee, A. Beinsteiner, M. David-Ménard, A. Deuber-Mankowsky (Hg.), J. Degeling,R. Görling (Hg.), L. Handel, F. Raczkowski, K. Rothe, St. Trinkaus, S. Wiemer ist im Verlag Turia+Kant erschienen:
http://www.turia.at/titel/ci_spiel.php

Neuerscheinung: Kippbilder der Familie

Moderne Adoption ist Gegenstand liberaler und ›multikultureller‹, biopolitischer und nationaler Imaginationen und Politiken. Die dabei entstehenden Ambivalenzen manifestieren sich in Spiel- und Dokumentarfilmen in einem sentimentalen Darstellungsmodus. Von »Stella Dallas« (1937) bis »First Person Plural« (2000) erzeugt Adoption affirmative, zugleich in Bezug auf Geschlecht, Klasse und ›Rasse‹ machtkritische Kippbilder.
Ausgehend von diesem ambivalenten kritischen Potenzial des Sentimentalen führt Anja Michaelsen in ihrer Analyse der medialen Gefühlsdisposition gegenwärtiger Familien Kultur- und Filmwissenschaft mit internationaler kritischer Adoptionsforschung zusammen.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3663-5/kippbilder-der-familie

Folgendes Seminar wird im Sommersemester 2017 zusätzlich von Herrn Serwornoo angeboten

051 723      International News Flow to Africa: Globalisation versus Neo-imperalism
2st.,  Di 14-16, GABF 04/611
Gegenstandsmodul: Print
Systematisches Modul: Mediensysteme

Kommentar

It is my aim in this course to provide students with an understanding of the evolving nature of international news flows and how this has contributed to the unending global debate of news production and dissemination around the world. The analyses shall cover the UNESCO’s contributions in the form of McBride and Sreberny reports. The contemporary debate that news flow across the world, through modern technologies, is an evidence of globalisation will be interrogated with an interventionist perspective.

These questions are fundamental to the seminar: What is the relevance of the New World Information Order debate today? How do we define contemporary international news flow in a world of unequal encounters? Is the international news flow field an open or closed place for key players and why? What has happened to Afro-pessimism under hegemonic conditions? How has Western dominance of International news flow evolved on to the African continent?

Course Goals/ Learning Outcomes
By participating in this course, students will:

  • Describe the activities of international news dissemination.
  • Evaluate Afro-pessimism in media content.
  • Investigate why South- South co-operations have failed.
  • Explain the nature of foreign newsgathering hegemony

 Student Responsibilities

  • Be prepared for seminars; have readings and assignments done on time
  • Spend time outside of seminar working on readings, projects, and correspondence
  • Participate in active learning inside and outside of seminar (in other words, both on-line and face-to-face). That means asking questions, helping classmates answer questions, and working with one another to solve problems.
  • Be at the seminar. It is the time we mostly will have to work face-to-face.

 Course Requirements

We will read articles from scholarly journals, and popular publications. Assigned readings may be found through the RUB library’s e-Journal resources and on the Blackboard system. Internet access and basic computer literacy are required.

 Course Structure and Teaching Strategies

Teaching methods for this course will include seminars discussions and individual group discussions. The class functions more like a workshop than a traditional lecture-driven course. Class discussions are a key element of the course, and students are encouraged to ask questions, offer their own observations, and share their own experiences either as media personnel or how they perceive media personnel. Communication outside of class will be via email and other social media platforms to be agreed upon later on.

 References:

Bunce, M.; Franks, S.; Paterson, C. (2017). Africa’s media image oin the 21st Century. Routledge , Taylor and Francis.

Obijiofor, L.; and Hanusch, F. (2003) Foreign news coverage in five African newspapers

 

Anmeldung zu Praxisveranstaltungen ist ab sofort im Geschäftszimmer möglich

Zu den folgenden Praxisveranstaltungen ist ab sofort die Anmeldung über Listen im Geschäftszimmer (GB 5/145) möglich:

051 730         ,von hier aus’ III, BIGGER THAN LIFE Programmieren und Realisieren einer Filmreihe (Hoffmann)

051 740         ANIMATION WRITING: »You’re in Charge« (Magon)

051 742         Einführung in die Praxis des TV-Journalismus (Dörrder/ Böcking / Stolpe-Krüger)

051 743         Redaktionsmanagement tv.rub (Thönnißen)

051 744         Filmfestivals als Kino nach dem Kino: Praxis, Strategie und Perspektiven (Gass)

051 745         Radio CT: Sprechtraining (Dinsing)

051 746         Radio CT: Interviewtraining (Dinsing)

051 747         Einführung: Von der Idee zum fertigen Video (Köster)

Bitte beachten Sie:
1. Sie können sich zu maximal 2 Praxisveranstaltungen anmelden.
2. Aufgrund der Platzbeschränkungen ist die Anmeldung zu einer Praxisveranstaltung verbindlich!

Öffnungszeiten des Geschäftszimmers in der vorlesungsfreien Zeit:
Dienstag, 13  – 15 Uhr
Mittwoch, 13 – 15 Uhr

Ringvorlesung “Das Dokumentarische I: Begriffe und Positionen” auch für M.A. Studierende geöffnet

051 764 Ringvorlesung „Das Dokumentarische I: Begriffe und Positionen“
Vertiefungsmodul
Prof. Dr. Friedrich Balke
Donnerstags, 10-12 Uhr, SSC 2/119

Die Ringvorlesung „Das Dokumentarische I: Begriffe und Positionen“ wird von dem interdisziplinären DFG-Graduiertenkolleg „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“ veranstaltet und steht allen Studierenden der im Graduiertenkolleg vertretenen Fächer, d.h. der Medienwissenschaft, Germanistik, Komparatistik und Kunstgeschichte, offen. Aus jeweils fachspezifischer Perspektive führen Lehrende aus den genannten Bereichen in die Theorie und Geschichte dokumentarischer Formen von der Entstehung technischer Analogmedien im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart digitaler Medienpraktiken ein. Im Zentrum steht dabei die Frage nach den Operationen, die im Rahmen unterschiedlicher Institutionen und Praktiken auf je spezifische Weise bild-, text- und tonmediale Elemente arrangieren, um so die Lesbarkeit, den Aussagewert und die Machtwirkungen des Dokumentierten zu steuern. Zwei Konzepte stehen sich dabei gegenüber: Das Dokumentarische 2.0 in den Praktiken der Selbstdokumentation, etwa in den Social Media, und das Dokumentarische zweiter Ordnung, das man auch ein reflexives Dokumentieren nennen könnte.

Das ausführliche Programm finden Sie unter: https://das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de/.

Die Ringvorlesung ist hochschulöffentlich. Masterstudierende der Medienwissenschaft können die Veranstaltung als vertiefendes Modul besuchen (unbenotete Teilveranstaltung im Vertiefungsmodul). Die Modalitäten zum Erwerb einer unbenoteten Modulbescheinigung werden in der ersten Vorlesung am 27.04.17 erläutert. Studierende der Fächer Kunstgeschichte, Germanistik und Komparatistik erkundigen sich bei Ihren Fachvertreter/innen nach den Möglichkeiten des Erwerbs eines Leistungsnachweises.

Kontakt: das-dokumentarische@rub.de