Vortrag Medien|Denken: Di, 15. Mai – Rupert Gaderer

Im Rahmen der Vortragsreihe Medien|Denken spricht Rupert Gaderer am 15. Mai um 18 Uhr (s.t.) im HGB 20 selbstreflexiv über das Antreten – der Vortrag ist gleichzeitig seine Antrittsvorlesung.

Alle Interessierten sind wie immer sehr herzlich eingeladen!

Abschließend lassen wir den Abend wieder gemeinsam im Q-West ausklingen.

Das DFG-Graduiertenkolleg “Das Dokumentarische. Exzess und Entzug” lädt Sie herzlich ein zum Workshop mit David Gugerli (Zürich) und Johannes Paßmann (Siegen) “Digitale Interventionen”.

14. Mai 2018, Uhrzeit: 9.30 – 18.30h
Universitätsstr. 105, Raum: EG 014

Organisation: Katja Grashöfer, Robin Schrade

Die digitale Online-Welt bietet mannigfaltige Möglichkeiten zur Intervention. Unterschiedliche Akteurinnen und Akteure greifen in die Wissensgestaltung, die Meinungs- und Identitätsbildung, die sozialen Kooperationsformen, den Warenaustausch ein. Die damit einhergehenden Aushandlungsprozesse sind vielfältig, die gesellschaftlichen Bezugsrahmen komplex. So beteiligen sich Millionen Nutzerinnen und Nutzer an der Genese enzyklopädischer Wissensbestände auf Wikipedia, während Werbetreibende Suchmaschinen optimieren, Unternehmen personenbezogene Daten sammeln oder politische Organisationen um die Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken kämpfen. Obwohl die Gefahr einer externen Manipulation allgegenwärtig ist, eröffnet dieser digitale Interventionsraum auch stets neue Chancen für ein kritisches Gegenverhalten. Den Operationen einer exzessiven Verdatung und Kontrolle stehen strategische Praktiken des individuellen Entzugs gegenüber.

Die Tragweite dieser Entwicklungen zeigt sich an der bis dato beispiellosen Speicher- und Verlinkungskultur der neuen Technologien: Jede einzelne Intervention, d.h. jeder Kommentar, jede Suchanfrage, jeder programmatische Eingriff kann dokumentiert werden. Die Möglichkeiten, Interventionen im digitalen Raum aufzuzeichnen und auszuwerten, prägen dabei auf fundamentale Weise die gegenwärtigen Formen des Dokumentarischen.

Der Workshop Digitale Interventionen will sich diesem Problemfeld annähern und dessen Bedeutung für dokumentarische Praktiken ausloten. Dabei sollen auch verschiedene methodische Ansätze präsentiert und diskutiert werden. Der Workshop verortet sich im Arbeitsbereich 4 des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs Das Dokumentarische. Exzess und Entzug und versteht sich als ein Auftakt, um über Techno-Politiken der Gegenwart wissenschaftlich ins Gespräch zu kommen.

Um Anmeldung wird gebeten unter: das-dokumentarische@rub.de

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Noch Plätze frei! Media Ethics, Do 12-14 Uhr

Michael Serwoorno: Media Ethics 2st., Do 12-14, GABF 04/611

The entangled history and continued relationship between Europe and Africa in the area of media development and journalism has not significantly occupied us. At the root of journalism lies the ethics that guides the profession especially the codified ethics. Even though Africa and Europe differ significantly across countries within their individual continents, they interestingly share unified commonalities and differences when it comes to content of journalistic codes of ethics. The aim of this course is to introduce students to media ethics, overview of journalistic codes of ethics and their relationships with the media systems, adopting bodies and “wording” of the codes. The seminar deals with the journalistic codes of Ghana, Namibia, South Africa, the Nederland, England and Germany. What principles seem pronounced across the selected codes and what differences exist within different regions? These questions are fundamental to the seminar especially because it deals with comparisons that in a way demonstrate differences in media system across the world.
This semi-block seminar shall be delivered in English language. For the first 5 weeks (10hrs), students shall be introduced to the subject matter through a combination of frontal instructions and discussions. The students will then form two groups to deliver their analysis of the codes in three blocked lectures (over weekend).