Hilfestellungen des Instituts während des Studiums

Mentoringprogramm

Das Mentoringprogramm des Instituts für Medienwissenschaft der RUB richtet sich an alle Studierenden (Bachelor of Arts und Master of Arts), die kurz vor ihren Prüfungen stehen und zusätzlich individuell betreut und beraten werden möchten. In persönlichen Gesprächen können gemeinsam mit der Mentorin oder dem Mentor individuelle Probleme diskutiert und Lösungsstrategien erörtert werden. Hier kann es beispielsweise auch um die Themen- und Prüferinnen- oder Prüferwahl oder um die formalen und inhaltlichen Anforderungen der einzelnen Prüfungsteile gehen. Darüber hinaus können mündliche Prüfungen simuliert werden, was zu mehr Sicherheit in der Prüfungssituation verhelfen kann. Die Mentorin oder der Mentor kann per E-Mail oder in den Sprechstunden kontaktiert werden. Aktuelle Sprechzeiten und Termine des Mentoringprogramms finden Sie hier.

Informationsveranstaltungen

Im Rahmen des Mentoringprogramms finden regelmäßig Informationsveranstaltungen rund um das Thema Abschlussprüfungen statt. Hier werden u.a. Fragen zur Prüfungsanmeldung, zur Themen- und Prüferinnen- oder Prüferwahl und zu den formalen und inhaltlichen Anforderungen der einzelnen Prüfungsteile beantwortet. Der Termin der Veranstaltung wird rechtzeitig auf der Webseite des Instituts bzw. des Mentoringprogramms bekannt gegeben.

Für Studierende von anderen Universitäten

Das Mentoringprogramm richtet sich ebenfalls an B.A.- und M.A.-Studierende, die ihr bisheriges Studium nicht in Bochum absolviert haben. Damit sich diese Studierenden am Institut für Medienwissenschaft möglichst schnell einleben und gut im Studiengang zurechtfinden, bietet das Mentoringprogramm eine individuelle Unterstützung und persönliche Betreuung in Form von Orientierungshilfen zur Struktur des Studiengangs, seinen Lehrenden und Möglichkeiten der individuellen, fachlichen Schwerpunktsetzung im Rahmen des Bochumer B.A.- und M.A.-Studiums an.

Für (zukünftig) Promovierende

Auch Fragen rund um die Promotion (Voraussetzung, Formalia etc.) können im Rahmen des Mentoringprogramms besprochen werden. In persönlichen Gesprächen berät und unterstützt die Mentorin oder der Mentor Studierende, die sich nach Abschluss ihres Studiums für die Möglichkeit einer Promotion interessieren.

Ihre Chance für ein Auslandsstudium – das ERASMUS+ Programm

Das ERASMUS+ Programm bietet Ihnen die Möglichkeit, bis zu 12 Monate pro Studienzyklus gefördert zu werden. Sie bereichern damit Ihre wissenschaftliche Ausbildung und zugleich ist Ihre Vertrautheit mit einer weiteren europäischen Sprache und Kultur in einem immer stärker vernetzten Europa ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt für den Start in Ihre berufliche Laufbahn. Es ist eine besondere Chance, durch den intensiven Kontakt mit anderen Studierenden – sowohl des Gastlandes wie auch aus anderen ‚Erasmus-Ländern’ – und die Auseinandersetzung mit einer andersartigen Lebensweise Ihren persönlichen Horizont zu erweitern.

Ein idealer Zeitpunkt für das Auslandsstudium ist das 3., 4. oder 5. Semester im B.A.-Studiengang oder das 2. und 3. Semester des M.A.-Studiengangs.

Was bietet Ihnen ein Studienaufenthalt mit ERASMUS+ im Ausland:

  • Das Fach Medienwissenschaften sieht kein obligatorisches Auslandssemester vor. Jedoch wird Studierenden angeraten, im Laufe ihres Studiums Auslandserfahrungen etwa über ERASMUS-Programme zu sammeln, die in Absprache mit der Studienfachberaterin oder dem Studienfachberater für das Medienwissenschafts-Studium anerkannt werden können.
  • Sie sind von den Studiengebühren an der Gastuniversität befreit.
  • Sie werden von den Auslandsämtern der Gastuniversität bei der Wohnungssuche und der Studienorganisation betreut und erhalten oft ergänzende Intensivkurse in der Sprache des Gastlandes unmittelbar vor Beginn Ihres Auslandsstudiums.
  • Sie können – unter bestimmten Bedingungen – für Sprachkurse an der Gastuniversität eine Sonderförderung bekommen.
  • Sie werden vom gastgebenden Institut (Department) fachlich beraten und bei der Gestaltung des Studienplans unterstützt.
  • Sie erhalten eine – leider recht geringe – Beihilfe zum Lebensunterhalt.

Was Sie wissen sollten:

  • Sie können Ihre finanzielle Situation verbessern, indem Sie zusätzlich zur Erasmus-Förderung Auslandsbafög beantragen!
  • Während der Dauer des Auslandsstudiums können Sie sich in Bochum beurlauben lassen, so dass die Zeit, die Sie an der Gastuniversität studieren, nicht auf Ihre Regelstudienzeit in Deutschland angerechnet wird!
  • Obwohl Sie in Bochum beurlaubt sind, werden die Studienleistungen, die Sie an der Gastuniversität erbringen, Ihnen natürlich für Ihren Studiengang (B.A. oder M.A.) anerkannt!
  • Bei geschickter Planung des Auslandsstudiums können Sie durch diese Regelung sogar Regelstudienzeit für Ihr Studium in Bochum einsparen, weil Sie Studienleistungen während einer Zeit erbringen können, in der Sie ‚offiziell’ gar nicht eingeschrieben sind. Die damit gewonnene Zeit können Sie z.B. für eine intensivere Vorbereitung der Examensphase oder für Praktika nutzen.
  • Es ist oft möglich, dass Sie an der Gastuniversität auch Ihr zweites Fach studieren können. Fragen Sie vor Beginn des Auslandsstudiums die Studienberaterin oder den Studienfachberater Ihres zweiten Faches, ob Studienleistungen an der Gastuniversität im zweiten Fach anerkannt werden.
  • Die Aufenthaltsdauer variiert zwischen 3 und 12 Monaten. Informieren Sie sich im Internet über die fachliche Ausrichtung der Gastuniversitäten. Sie werden dort sehr unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte vorfinden, denn das Studienfach Medienwissenschaft, so wie Sie es in Bochum kennen und studieren, gibt es im Ausland in der Regel nicht.

10.2.3 Welche ‚Hürden’ sind zu überwinden:

  • Sie müssen sich rechtzeitig bewerben – d.h. in der Regel ein Jahr vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums. Die Bewerbungen finden immer gegen Ende des Wintersemesters statt.
  • Der Verwaltungsaufwand ist leider nicht zu unterschätzen – die Aussichten einen Studienplatz zu bekommen sind jedoch an unserem Institut recht hoch.
  • Die gezahlte Beihilfe zum Lebensunterhalt deckt nur einen kleinen Teil Ihrer Kosten ab.

Studienplätze an den folgenden Auslandsuniversitäten können wir Ihnen anbieten:

Antwerpen (BE) Universiteit Antwerpen

Brno (CZ) Masaryk University

Budapest (HU) Eötvös Loránd University 

Burgos (ES) Universidad de Burgos

Cádiz (ES) Jerez de la Frontera

Dunkerque (FR) Université du Littoral

Göteborg (SE) Göteborgs Universitet 

Graz (AT) Karl-Franzens-Universität 

Istanbul (TR) Istanbul Üniversitesi

Istanbul (TR) Istanbul Bilgi Üniversitesi 

Krakau (PL) Jagiellonian University

Lausanne (CH) Université de Lausanne 

Lissabon (PT) Escola Superior de Teatro e Cinema 

Madrid (ES) Universidad Complutense

Milano (IT) Università Cattolica del Sacro Cuore

Paris X (FR) Paris Nanterre

Pointe-à-Pitre (FR) Université des Antilles et de la Guyane

Riga (LV) Latvian Academy of Culture

Rom (IT) Università degli Studi Roma Tre

Tarragona (ES) Universitat Rovira i Virgili

Trondheim (NO) Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet

Udine / Gorizia (IT) Università di Udine

Valencia (ES) Universitat de València

Valladolid (ES) Miguel de Cervantes European University

Villneuve d’Ascq / Lille (FR) Université Charles de Gaulle

Wien (AT) Universität Wien

Weitere Informationen über das ERASMUS+ Programm

erhalten Sie von Studierenden, die bereits mit Sokrates/Erasmus im Ausland waren oder über das International Office bei allen Lehrenden des IfM und besonders bei:

sowie auf der Home-Page des IfM hier.

Medienjob-Infotag: Informationen aus der Berufspraxis

Medienwissenschaft studieren – und danach? Die Frage, wie mit dem Abschluss als Medienwissenschaftlerin oder Medienwissenschaftler der Wunschberuf zu ergreifen ist, stellt sich wohl jede/r Studierende am IfM irgendwann einmal. Das Studium am IfM ist keine Ausbildung für einen spezifischen Beruf, sondern vermittelt wissenschaftliche Kompetenzen und Methoden. Entsprechend breit ist damit auch die Palette an Berufen die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium ergreifen können. Einen Einblick, welche beruflichen Türen offenstehen, und wie es dahinter aussieht, gibt der jährliche Medienjob-Infotag.

Der Fachschaftsrat Medienwissenschaft lädt gemeinsam mit dem IfM ehemalige Studierende ein, über ihren Werdegang und ihren Berufsalltag zu berichten: Wie sieht der typische Tag in der Redaktion, beim Fernsehen oder bei einer Tageszeitung aus? Was macht eine Videojournalistin oder ein Videojournalist? Welche Aufgaben übernimmt eine PR-Beraterin oder ein PR-Berater, eine Pressesprecherin oder ein Pressesprecher? Der Medienjob-Infotag gibt Studierenden die Möglichkeit, erste Kontakte in die Praxis zu knüpfen und Tipps zum Einstieg in den Beruf aus erster Hand zu erfahren: Welche Studieninhalte sind wichtig? Welche Zusatzqualifikationen sinnvoll? Wo finde ich Praktika?

Aktuelles zum Medienjob-Infotag ist zu finden hier.

Der nächste Medienjob-Infotag findet am 14. Juni 2017 statt.

Absolventinnen und Absolventen des Studiums am IfM bestreiten die unterschiedlichsten Berufe im Mediensektor. Ihre Erfahrungen auf dem Weg ins Berufsleben können Sie an nachfolgende Studierende weitergeben. Melden Sie sich doch dazu bitte bei Sylvia Kokot oder dem FR Medien, und kommen Sie zum nächsten Medienjob-Infotag!

Tutorien zum Studienbeginn (B.A. / M.A.)

Im Sommersemester 2017 finden keine Einführungstutorien statt. Im Wintersemester 2017/18 werden am IfM wieder Einführungstutorien für B.A.-Studierende angeboten. Ziel der Tutorien ist es, allen Studienanfängerinnen und Studienanfängern Hilfestellung beim Start ins Studium zu bieten und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, die für das Studium der Medienwissenschaft grundlegend sind.

Geleitet werden die Tutorien von Studierenden höherer Semester. Die Tutorinnen und Tutoren helfen, sich an der Ruhr-Universität Bochum und am IfM zurecht zu finden und erklären die grundlegenden Arbeitsweisen:

  • Wie recherchiere ich Literatur?
  • Wie bereite ich ein Referat vor?
  • Was ist ein Thesenpapier?
  • Was muss ich beim Schreiben einer Hausarbeit beachten?
  • Wie ist das medienwissenschaftliche Studium strukturiert?

Die Tutorien bieten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zum Kennenlernen von Kommilitoninnen und Kommilitonen. Hier finden alle Fragen rund um den Studienbeginn ein offenes Ohr:

  • Wie organisiere ich mein Leben als Studentin oder Student an der RUB?
  • Wo finde ich die richtige Ansprechpartnerin oder den richtigen Ansprechpartner für ein Problem?

Die Teilnahme an den Tutorien ist freiwillig, wird aber vom IfM dringend angeraten.

Die Anmeldung findet im Rahmen der Erstsemestereinführung statt.

Lehr- und Lernredaktion

Studierende der Medienwissenschaft können in der Lehr- und Lernredaktion medienpraktische Kompetenzen im Bereich der audiovisuellen Medienproduktion und des Fernsehjournalismus erwerben. Alle Sendungen der LLR werden sowohl auf unserer Homepage veröffentlicht als auch vom Lernsender nrwision im digitalen Kabelprogramm von Unitymedia in NRW ausgestrahlt.

Was kann in der Lehr- und Lernredaktion umgesetzt werden?

Teilnahme an Seminaren: Im Sommersemester 2017 können Studierende an Praxisseminaren teilnehmen (Einführung in den TV Journalismus, Einführung: Von der Idee zum fertigen Video, Redaktionsmanagement)

Mitarbeit in der Freien Redaktion: Jeden Montag findet die Redaktionskonferenz der Freien Redaktion statt (16-18 Uhr). Sie wird von erfahrenen Studierenden geleitet. Studierende können sich hier nach eigenem Ermessen engagieren und über Learning-by-doing ausbilden.

Projekte in Seminaren: Es gibt neben der Techniknutzung und Unterstützung durch die Mitarbeiter in der LLR auch die Möglichkeit, bei der Landesanstalt für Medien NRW vertiefende Workshops zu beantragen, die man inhaltlich selbst bestimmen kann (z.B. zu Recherche, Storytelling, Bildgestaltung, crossmediales Produzieren). Bedingung ist, dass innerhalb der Kooperationen sendbares Material für nrwision entsteht. D.h. die Produktionen müssen technischen Standards genügen (das ist mit Hilfe der LLR realisierbar) und frei von Copyrights sein. Die Rechte werden nicht an nrwision abgetreten und die Produktionen können zusätzlich jederzeit noch auf den Seiten der LLR online gestellt oder öffentlich präsentiert werden.

Filme im Quadrat

Mehr als Kino: Die Reihe Filme im Quadrat im Blue Square beleuchtet wissenschaftliche Aspekte des Films und lädt das Publikum ein, darüber zu diskutieren. Präsentiert von  Christian Heinke, Leiter der Mediathek des Instituts für Medienwissenschaft, setzt sich die Reihe aus mehreren Themenschwerpunkten (wie z.B. Regisseure aus NRW, Film Noir oder der amerikanische Science-Fiction Film der 50er Jahre) zusammen. Jeder Schwerpunkt umfasst vier Filme. Jeweils am vierten Mittwoch im Monat zeigt das Blue Square einen davon ab 18 Uhr.