Claudia Tittel – Die Austreibung des Dokumentarischen

Abstract

In den letzten Jahren mehren sich in der Fotografie künstlerische Ansätze, die weniger das Dokumentarische des Fotografischen als vielmehr das Medium selbst und die Reflexion über es ins Zentrum ihrer Arbeiten stellen. Diese  Fotografien entstehen zwar auf der Basis des Dokumentarischen und sind dennoch abstrakt. Der Vortrag versucht diese Pendelbewegung zwischen Dokument und Abstraktion an verschiedenen Beispielen der jüngeren Fotografie aufzuzeigen und dabei auch immer wieder einen Blick zurück in die Geschichte der Fotografie zu werfen.

Bionote

Dr. Claudia Tittel ist wissenschaftliche Assistentin (Post-doc) an der Professur für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken der Bauhaus-Universität Weimar. Von 2009 bis 2011 war sie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin für Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und von 2011 bis 2015 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien am Kunsthistorischen Seminar der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Neben ihrer Lehrtätigkeit realisiert sie kuratorische Projekte im In- und Ausland u.a. an der Akademie der Künste Berlin (2009), der Kunstakademie und Nationalgalerie Vilnius (2011), dem Klinger-Forum Leipzig (2013), dem Museum für Angewandte Kunst Gera (2015) und Kunstverein Gera (2012, 2013, 2015). Zu ihren Publikationen gehören u.a.: IMAGINARY LANDSCAPE. Hommage an John Cage, Jena 2012, Medienfassaden. Die Stadt als Display: In: kunsttexte.de. E-Journal für Kunst- und Bildgeschichte, Themenheft 1: Die mediale Durchdringung des öffentlichen Raumes, Berlin 2012, digital abrufbar unter: www.kunsttexte.de, edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=39670, Serielle Materialität. Imi Knoebel und Peter Roehr, Jena 2013 (gemeinsam mit Babett Forster).