THE ROOM: The Disaster Artist

Von: Constanze Prange, Felix Theodor, Jaqueline Seemann

1. Allgemeines

Making-ofs zeichnen sich dadurch aus, dass sie als Dokumentationen realer Filmproduktionen viele unterschiedliche, historisch gewachsene (???). Einen Fall, anhand dessen wir die Grenzen des Begriffs erörtern möchten, ist der Film The Disaster Artist (2017) von James Franco, der sich auf den Film The Room (2003) von Tommy Wiseau bezieht. Das Element, dass diese beiden Filme verbindet, ist das gleichnamige Buch von Greg Sestero und Tom Bissell von 2013. Darin erfährt man die Hintergründe zum Dreh, den Traum des Autors Sestero, in der Unterhaltungsbranche berühmt zu werden, und die Entwicklung der Beziehung zu Tommy Wiseau inklusive ihrer Folgen für Greg Sestero. Somit stellt das Buch ein Making-of in Textform dar, auf welchem der Film – teils lose – basiert. Inwiefern der Film The Disaster Artist im Verhältnis zu The Room als Ausgangsmaterial steht, gilt es hier zu beantworten – denn die Beziehungen zwischen dem Spielfilm und seinen beiden hier genannten Vorlagen ist komplex. Kann der Film in diesem Sinne als Making-of verstanden werden? Oder überwiegen die Aspekte, die ihn zu einem eigenständigen künstlerischen Werk machen? Und welchen Eigenwert hat der Film, der ihn vom Buch absetzt?

2. Analyse

2.1. Dokumentarischer vs. künstlerischer Wert

Die Frage, ob es sich bei dem Film The Disaster Artist um ein Making-of handelt, fordert gängige Making-of Definitionen heraus. The Disaster Artist zeigt ganz klar den Entstehungsprozess des Kultfilms The Room. Der Entstehungsprozess eines Films kann laut Rauscher (2007: 411f.) auf unterschiedlichste Weise dargestellt werden: „[Es finden sich] mittlerweile die vielfältigsten Stilformen, vom gesammelten Werbematerial bis hin zu präzisen beobachteten Dokumentationen. […] In die Making-Of-Berichte […] finden Trailer und Film-Stills ebenso Eingang wie Interviews, persönliche Video-Aufzeichnungen, Second-Unit-Aufnahmen oder in der retrospektiven Aufbereitung kulturell prägender Filme auch historische Analysen.“

Inhaltlich gesehen kann The Disaster Artist also definitiv als Making-of gedeutet werden – die Dynamik von Spielfilm, Buchvorlage und Originalfilm ist jedoch eine ganz besondere. So gut wie alle Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte von The Room bezieht der Film nämlich aus genannter Buchvorlage von 2013. Dies ist auch nicht weiter überraschend, denn James Franco selbst, als Regisseur des Films, gibt auf dem Bonusmaterial der The Disaster Artist-DVD an, dass seine Faszination für den Film The Room erst durch das Buch ausgelöst worden wäre. Der Inhalt des Films baut so größtenteils auf bereits durch andere Personen aufbereitete Geschichten auf (Die Frage, inwiefern viele dieser Informationen über mehrere Stellen überhaupt noch authentisch weitergegeben und wahrgenommen werden konnten oder überhaupt so wirken sollen, lassen wir hier außen vor, aber auch sie ist in vielen Diskursen um das Making-Of maßgebend.). Ist der Film also tatsächlich ein Making-of oder ist er es nicht, da es sich „nur“ um eine Verfilmung bereits bekannter Fakten handelt? Auf diese Frage werden wir später noch zurückkommen, denn es gibt natürlich deutlich mehr Faktoren, die ein Making-of ausmachen, als die reinen Informationen, die vermittelt werden sollen.

In Bezug auf den ‚Making-of-Faktor‘ hat der Film also wie eben bereits erwähnt eher wenig inhaltliche Eigenleistung. Da es sich bei dem eigentlichen Making-of-Text um ein Buch handelt, entsteht an dieser Stelle kaum dokumentarischer Neuwert durch den Spielfilm. Dessen eigenes, künstlerisches Werk entsteht hier dafür aber zum großen Teil durch die visuelle und narrative Arbeit. Denn in einigen Aspekten, die sich nicht unbedingt auf die umgesetzte Produktion von The Room beziehen – also zum Beispiel konkrete Dreharbeiten oder den Casting-Prozess – nimmt sich der Film den Spielraum, sich von seiner Buchvorlage zu entfernen. So ist dies zum Beispiel beim „Making of Tommy’s and Greg’s friendship“ der Fall. Im Buch nutzt Greg offenbar Tommys Freundschaft aus, um sich das Leben in Los Angeles leisten zu können und die Beziehung der beiden entwickelt sich in eine stark toxische Richtung. Der Spielfilm ist hingegen aufgebaut wie ein Buddy-Movie, in dessen Verlauf die beiden von Anfang an zusammen in einer Wohngemeinschaft leben. Diese Männerfreundschaft wird trotz Hindernissen größtenteils harmonisch dargestellt. Probleme wie Tommys übertriebene Eifersucht scheinen eher liebenswerte Persönlichkeitsmerkmale zu sein. Hier gab es offenbar eine Entscheidung der Filmproduzenten, eine Filmproduktion, die wie kaum eine andere den eigenen Anspruch an Hollywood-Qualität im Ganzen unerfüllt lässt, in eine klassische Hollywood-Narration einzubetten. Making-ofs im Allgemeinen bemühen sich in vielen Fällen, Sachverhalte als möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Der Film zu The Disaster Artist präsentiert Abweichungen von der Realität, wie sie in seiner Buchvorlage wiedergegeben wird, ganz bewusst. Im Film dient dies zur Stützung des Narrativ, denn hier bestimmt die Form den Inhalt. Diese Abweichungen von der Realität finden dann statt, wenn der Film seinen künstlerischen Eigenwert und die Form des Films in den Vordergrund stellt, und sich von seiner Vorlage zugunsten der Geschichte löst.  

Auch der visuelle Eigenwert des Spielfilms ist natürlich unverkennbar, da das Buch in diesem Aspekt überhaupt nichts thematisiert und demnach auch nicht vorgeben kann. Hier ist der Making-of-Aspekt von The Room daher auch nicht mehr ganz so präsent. In Form von Imitationen von Charakteren und genauen Rekonstruktionen von Szenen aus The Room wird hier eine Hommage an den Film selbst gezeigt, und eher weniger an seine Entstehungsgeschichte – obwohl an dieser Stelle angemerkt werden sollte, dass das Mysterium um die Person Tommy Wiseau natürlich einen großen Teil der Erfolgsgeschichte ausmacht und somit auch wieder als Making-of des Kults gedeutet werden könnte. Diese Informationen sind aber nicht zwangsläufig notwendig. Der Film könnte seinen komödiantischen Effekt auch rein aus der schlechten Leistung der Schauspieler beziehen, ohne dass das Publikum die bizarren Produktionshintergründe kennen muss. Hiermit handelt es sich somit um eine weitere Ebene von The Disaster Artist die den Spielfilm ausmacht, aber der auch ohne dieses Wissen funktioniert.

2.2. Die Magie von Kultfiguren

Eine weitere Frage, die beim Thema Making-of des öfteren gestellt wird, ist die folgende: “Nimmt eine Erklärung dem Werk nicht die Magie?” Auf eben dieses Phänomen bezieht sich auch der Aufsatz Undoing the magic? DVD extras and the pleasure behind the scenes von Nicola Jean Evans. Sie beschreibt, dass in den 1970er Jahren die Magie ‚hinter der Leinwand‘ lag, heutzutage sei es quasi umgekehrt. Features wie das Making-of würden mitbestimmen, ob ein überhaupt Film geschaut wird (etwa, wenn sie als Werbung eingesetzt werden) oder ob die DVD gekauft wird (vgl. Evans 2010: 589). Es kommt die Frage auf, was genau diese Magie bei The Room ist, und wie oder ob sie in The Disaster Artist aufgedeckt wird. Einer der wichtigsten Faktoren dieser Frage ist eindeutig Tommy Wiseau als Regisseur hinter The Room. Man kann ihn nahezu als den von Volker Wortmann in seinem Essay special extended: Das Filmteam als kreativer Kollektiv-Körper im “Making-Of…” (2009) erwähnten Kollektiv-Körper bezeichnen, mit dem Unterschied, dass es sich hier um eine Einzelperson handelt, die mutmaßlich hinter der Entstehung eines Werkes steht. Hier ist natürlich zu beachten, dass Wortmann grundsätzlich von einem wirklichen Kollektiv, also einer Masse an Leuten, spricht. In The Disaster Artist wird erstmalig explizit gezeigt, dass Wiseau The Room natürlich nicht allein gedreht hat. Es gibt sogar Szenen, die sich komplett darauf beschränken, die Gedanken und auch Sorgen des Teams zu thematisieren, während es über den entstehenden Film diskutiert. Dies zeigt deutlich auf, dass die Person Tommy Wiseau mit seinem Film verbunden ist wie kaum ein anderer Regisseur: Wer The Room denkt, denkt “Tommy Wiseau”. Das führt natürlich dazu, dass The Room schnell als Projekt einer Einzelperson eingeordnet wird. The Disaster Artist zeigt, dass dies natürlich nicht ganz stimmt.

Dennoch könnte man argumentieren, dass die den Film umgebende Magie weniger mit dem Werk an sich, sondern mehr mit der Figur Tommy Wiseau zu tun hat, über die so vieles teils bis heute unerklärt bleibt. Da wären das riesige Budget von The Room mit ca. 6 Millionen US Dollar, das allein von Wiseau gestemmt wurde, sein scheinbar osteuropäischer Akzent, den er dauerhaft auf seinen “Geburtsort” New Orleans zurückführt, sein Alter, welches er nie nennt und letztendlich seine Motivation, The Room zu drehen. Das Buch The Disaster Artist greift diese Fragen zum Teil auf. Der Film parodiert sie sogar, beantwortet wird durch ihn aber tatsächlich nur die letzte, nämlich die Frage nach dem Warum. Während The Room ohne die Geschichte, die The Disaster Artist zeigt, hinsichtlich der Entstehung unerklärt bleibt, wird die “Magie”, die diese Frage betrifft, jedoch nicht genommen, sondern durch The Disaster Artist noch vergrößert. The Room erhält nun den Kontext eines nahezu tragischen Werks, welches Tommy Wiseau’s Magnum Opus darstellen sollte, jedoch lediglich für seine Fehler und Unvollkommenheiten zum kulturellen Hit wurde. Das Aufdecken dieser Hintergrundgeschichte verstärkt den popkulturellen Status von The Room, da sie eine weitere Dimension hinzufügt, ähnlich wie Evans darüber sinniert ,ob die Aufklärung darüber, wie Superman fliegt, wirklich ein Problem wäre oder die Begeisterung über den Film nicht sogar noch verstärken könnte’ (vgl. Evans 2010: 587f.). Diese Diskussion ist aus dem Making-of-Diskurs entstanden, kann aber auf The Disaster Artist genauso angewandt werden. Dies würde bestärken, dass The Disaster Artist zumindest den Diskurs teilt, in dem auch Making-ofs besprochen werden und somit mindestens diskursive Aspekte eines Making-ofs aufweist.

Die obigen Argumente weisen dem Film The Disaster Artist die Rolle eines Paratextes für den Film The Room zu. Auch wenn Georg Stanitzek anmerkt, dass sich Genettes Theorie von Paratexten nicht hundertprozentig auf das Medium Film anwenden lässt, so hilft diese Kategorisierung hier allgemein und lässt sich in diesem Beispiel gut anbringen. Denn ein Paratext sowohl durch seinen Epitext als auch durch seinen Peritext definiert, zum Beispiel durch „Interviews, Debatten, spätere Selbstkommentare“ (Stanitzek 2004: 7). Wie schon oben in der Analyse erwähnt, ist dieser Aspekt von Paratexten zwar nicht zwingend notwendig für das Verständnis der eigentlichen Geschichte, die in The Room präsentiert wird, agiert aber als wichtiges sinngebendes Beiwerk zum Film und seinem Wert für das Publikum. Doch auch der Epitext des Films liefert wichtige Anhaltspunkte, wenn es um die Frage geht, um welche Art von Film es sich bei The Disaster Artist handelt und in welcher Beziehung er zu seinen Vorlagen steht.

2.3. Paratexte und Werbung 

Im oben bereits zitierten Text von Rauscher zeigt sich der Begriff des Making-ofs bereits als sehr variabel. In The Disaster Artist wird zu Beginn des Films eine Einordung des Originals durch verschiedene Personen vorgenommen. Dies könnte im Sinne Rauschers als „Interview“ und „retrospektive Aufbereitung“ des Originals betrachtet werden. Zudem wird im Film der Dreh von The Room noch einmal simuliert und auf eine Art und Weise aufbereitet, die zumindest dokumentarisch wirken soll – ein Argument für diese These wären beispielsweise die Einblendungen des aktuellen Drehtags. In Bezug auf Paratexte würde man hier also von einem eben bereits erwähnten moderat fiktionalisierten Peritext sprechen, da diese Elemente physikalisch direkt mit dem „Korpus“ des Textes verbunden sind (vgl. Stanitzek 2004: 7). Diese peritextuale Beziehung ist zwar ein eigentlich typisches Merkmal eines Making-ofs, doch natürlich ist die Darstellung im Falle von The Disaster Artist nicht authentisch. Sie kann es nicht sein, da alles nur noch einmal nachgestellt wird (wenn auch basierend auf den Erfahrungen von Beteiligten).

Kann The Disaster Artist eventuell als Werbematerial zu The Room gesehen werden, und somit den Making-of-Aspekt des Werkes unterstützen? Nach Staiger richtet sich Filmwerbung heutzutage „nicht mehr an alle, sondern an diejenigen, die wahrscheinlich ins Kino“ (2005: 48) gehen. Dieses Konzept geht im vorliegenden Fall absolut auf: Wer ins Kino geht, um einen Film über einen anderen Film zu sehen, wird am anderen Film zumindest auch leichtes Interesse haben; die richtige Zielgruppe wäre also definitiv vorhanden. Zudem ist The Disaster Artistauf jeden Fall in dem Sinne werbend, dass Szenen des Originalfilms gezeigt werden und sogar die (zunächst verhaltene, später jedoch stark positive) Reaktion eines Publikums darauf ein Teil des Films sind. Es wird zwar immer wieder von Nebenfiguren betont, wie subjektiv schlecht das Produkt sei, doch dies muss kein Gegenargument zur These sein, dass The Disaster Artist auch Werbung für The Roomist. Vielmehr könnte man vermuten, dass dieses Betonen eine gezielte Werbestrategie zur Vermarktung aller mit The Room zusammenhängender Produkte ist, und The Disaster Artistsich einfach diesem Konzept anschließt. Ziel des Marketings ist es, die Botschaft „Das ist so schlecht, das muss man gesehen haben“ herüberzubringen. Ein anderes Beispiel, in dem diese Strategie zum Vorschein kommt, ist die Cover-Gestaltung der DVD – ein weiterer Peritext – in der The Roomals „der beste schlechteste Film aller Zeiten“ betitelt wird. Insgesamt können also durchaus valide Argumente dafür gefunden werden, dass The Disaster Artist, obwohl er formal als Spielfilm und nicht als Dokumentarfilm auftritt,in bestimmten Bereichen als Making-of zu The Roomfungiert.

3. Fazit

Bei der Klärung der Frage nach der Beziehung von The Disaster Artist, seiner Buchvorlage und The Room lässt sich also folgendes sagen: The Disaster Artist agiert insofern als Making-of, dass er die Hintergründe der Produktion des Films darstellt. Er schafft dabei immer wieder sehr konkrete Bezüge zum Vorlagen-Film The Room, indem zum Beispiel während des Films konkrete Szenen nachgestellt und im Abspann sogar direkt mit der Vorlage verglichen werden. Auch Elemente wie der werbende Aspekt des Films und die Auflösung beziehungsweise Erweiterung der „Magie“ des Originals sind durchaus valide Argumente für die These, dass es ich bei The Disaster Artist um ein Making-of zu The Room handelt.

Oft wird der Anschein erzeugt, dass der Film die tatsächlichen Produktionsgründe auf Grundlage des Buches abzubilden versucht. Auf der anderen Seite zeigt sich jedoch auch an einigen veränderten Abläufen der Narration und den teilweise übertrieben parodierten Szenen, dass es sich nicht um eine reine Dokumentation der Geschehnisse handelt, wie sie im Buch geschildert werden. Viel mehr ist auch eine gewisse künstlerische Eigenkomponente vorhanden – der Film hat den Anspruch, sich bewusst vom Buch und dem ursprünglichen Film zu lösen. Als Fazit ließe sich also sagen: The Disaster Artist stellt einen Balanceakt zwischen eigenem Werk und Making-of da.

4. Filmographie

THE DISASTER ARTIST (USA 2017, James Franco).

THE ROOM (USA 2003, Tommy Wiseau).

5. Bibliographie

Evans, Nicole Jean (2010): “Undoing the magic? DVD extras and the pleasure behind the scenes”. In: Continuum: Journal of Media & Cultural Studies 24 (4), S. 587–600.

Rauscher, Andreas (2007): „Making-of“. In: Koebner, Thomas (Hg.): Reclams Sachlexikon des Films. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Reclam. S. 411–414.

Sestero, Greg/Bissell, Thomas Carlisle (2013): The Disaster Artist. London: Sphere.

Staiger, Janet (2005): „Waren anpreisen, Kunden gewinnen, Ideale verkünden. Nachdenken über Geschichte und Theorie der Filmwerbung“. In: Hediger, Vinzenz/Vonderau, Patrick (Hg.): Demnächst in Ihrem Kino. Grundlagen der Filmwerbung und Filmvermarktung. Marburg: Schüren, S. 18–61.

Stanitzek, Georg (2004): “Texte, Paratexte, in Medien: Einleitung”. In: Kreimeier, Klaus/Stanitzek, Georg (Hg.): Paratexte in Literatur, Film, Fernsehen. Berlin: Akademie Verlag, S. 3–19.

Wortmann, Volker (2008): „special extended: das Filmteam als kreativer Kollektiv-Körper im ‚making of’“. In: Kurzenberger, Hajo/Ortheil, Hanns-Josef/Rebstock, Matthias (Hg.): Kollektive in den Künsten. Hildesheim/New York, Zürich: Olms, S. 39-60.

6. Abbildungen

THE DISASTER ARTIST Trailer German Deutsch (2018). Youtube. Aufgerufen von: https://youtu.be/T6gKAUquYZA [Letzter Aufruf: 17.05.2019]