access to cinema – forms

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Seit den 1960er Jahren hat sich die Praxis des Filmischen radikal erweitert. expanded cinema hebt die Trennung von Kinoleinwand und Zuschauerraum auf, überschreitet die Grenzen des Kinoraums und macht das Publikum zum Teil des Ereignisses. Mehrfachprojektionen oder Multimedia-Einsätze oft verbunden mit realen Aktionen wie Theater, Tanz, Performance oder politischer Aktion suchen neue Orte und finden ihre Form im Bereich des Films, der Kunst und der Politik.

expanded cinema reflektiert das Medium Film sowie den Kunstbetrieb in seinen ästhetischen, materiellen, technischen, ideologischen oder institutionellen Bedingungen, es erweitert den Kinoraum und die Wahrnehmung. Aktuell sind die Beziehungen von Kunst und Bewegtbildmedien besonders interessant. Hybride Arbeiten im Grenzbereich zwischen Kunst und Kino sind zahlreich. Die Urheber lassen sich nicht mehr länger in den Kategorien Filmemacher oder Künstler einfangen. Auch die kategorische Unterteilung in Film oder Videokunst sowie die in Spiel-, Dokumentar- oder Experimentalfilme und die damit verbundenen angestammten Aufführungsorte erscheinen überholt. Wir wollen die Randbereiche ins Zentrum holen und reisen mit Studierenden zu solchen künstlerischen Wagnissen wie die

Performance von lichtkontrolle, Emscherkunst 2013; oder das

Programm film without film, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2014

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