Archiv der Kategorie: Projekte

Aktuelle Informationen zu Forschungsprojekten.

Stellenausschreibung – Doktorand/innen und Postdocs

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reformorientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit.


Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs

Das Dokumentarische. Exzess und Entzug (GRK 2132)

sind an der Fakultät für Philologie zum 1. Oktober 2016 folgende Stellen zu besetzen:


12 Promotionsstellen 
(TV-L 13, 65%)

und 

1 Postdocstelle (TV-L 13, 100%)

 

Das Graduiertenkolleg richtet sich vor allem an Doktorand/innen der Medien-, Kultur-, Film-, Literatur- und Kunstwissenschaft.

Die Doktorandenstellen sind befristet für die Dauer des Promotionsverfahrens, längstens jedoch für einen Zeitraum von 3 Jahren. Die Postdocstelle ist auf 2 Jahre befristet.


Das Graduiertenkolleg

Das Graduiertenkolleg erforscht die medialen, insbesondere die textuellen, die audiovisuellen und digitalen Formen des Dokumentarischen sowie die kulturellen Bedingungen, unter denen es bestimmten Medien gelingt, zu dokumentarischen Leitmedien zu avancieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Spannungsverhältnis zwischen einer exzessiven Präsenz des Dokumentarischen in den digitalen Kulturen der Gegenwart und der unvermeidlichen Selektivität, die sich an den blinden Flecken dokumentarischer Praktiken ebenso wie an ihren experimentellen Formen und ästhetischen Verfremdungen untersuchen lässt. Dies geschieht in den vier Arbeitsbereichen „Formengeschichte und Theoriebildung des Dokumentarischen“, „Medien-Poetiken des Dokumentarischen“, „Selbstdokumentation und Affektkulturen“ sowie „Techno-Politiken des Dokumentarischen“.

Das Kolleg ist als strukturierte Graduiertenausbildung für deutsche wie internationale Graduierte konzipiert, die sich in einem Auswahlverfahren durch ihr fachliches Profil und ein herausragendes, interdisziplinär anschlussfähiges und im zeitlichen Rahmen der Förderung realisierbares Promotionsvorhaben auszeichnen. Das Postdocprojekt soll auf dem Gebiet der Grundlagenforschung zu Formengeschichte und Theoriebildung des Dokumentarischen angesiedelt sein.

Nähere Informationen zu Inhalt, Arbeitsbereichen und Studienprogramm finden sich in den weiteren Sektionen dieser Homepage.


Ihre Bewerbung
  • Nachweis des Hochschulabschlusses
  • Lebenslauf mit detaillierter Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs
  • Motivationsschreiben, das darlegt, wie sich die Bewerberin/der Bewerber in das Kolleg einbringen will
  • Darstellung des Dissertationsvorhabens bzw. des Postdocprojekts (Exposé) von ca. 5 bis 10 Seiten mit Zeitplan und Angaben dazu, wie das geplante Vorhaben in der Struktur des Forschungsprogramms und seinen Arbeitsbereichen verortet wird
  • Für Bewerberinnen und Bewerber ausländischer Universitäten wird das Äquivalent des jeweils entsprechenden deutschen Abschlusses und der Nachweis von Deutschkenntnissen der Stufe DSH 1/TestDaF 3 oder Äquivalent verlangt

Wir wollen an der Ruhr-Universität besonders die Karrieren von Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, fördern und freuen uns daher sehr über Bewerberinnen. Auch die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter und gleichgestellter Bewerberinnen und Bewerber sind willkommen.

Ihre Bewerbungen richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form
(in einem PDF-Dokument per E-Mail an bewerbung-grk2132@ruhr-uni-bochum.de)
bis zum 07.08.2016 an den Sprecher des Kollegs
Prof. Dr. Friedrich Balke, Ruhr-Universität Bochum,
Institut für Medienwissenschaft,
Universitätsstr. 150,
44780 Bochum.

Download (PDF, 77KB)

DFG-Graduiertenkolleg »Das Dokumentarische« bewilligt!

Das von Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Medienwissenschaft, des Germanistischen Instituts, der Komparatistik, der Kunstgeschichte sowie der Mercator Forschergruppe „Räume anthropologischen Wissens“ beantragte Graduiertenkolleg „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“ wird von der DFG für zunächst viereinhalb Jahre mit rund 3,5 Millionen Euro gefördert.

Das Graduiertenkolleg ermöglicht exzellenten Promovierenden, sich sowohl in medientheoretischer als auch in mediengeschichtlicher Perspektive mit den Spielarten des Dokumentarischen zu befassen: Erforscht werden soll, wie es Literatur, Fotografie, Film und digitalen Medien jeweils gelingt, zu dokumentarischen Leitmedien aufzusteigen und wie dieser dokumentarische Anspruch auf Wirklichkeitserfassung zugleich auch in Frage gestellt wird. Die spezifische Autorität des Dokumentarischen erschließt sich, so die grundlegende These, indem man die Operationen untersucht, die bild-, text- und tonmediale Elemente arrangieren, um die Lesbarkeit, den Aussagewert und die Machtwirkungen des Dokumentierten zu steuern.

Im Kolleg stehen zwölf internationale Doktorandenstellen sowie eine Postdocstelle zur Verfügung. Weitere zwei Doktoranden, die aus anderen Mitteln finanziert werden, können als Assoziierte aufgenommen werden; integriert werden zudem auch besonders qualifizierte Masterstudierende. Zu den internationalen Kooperationspartnern des Graduiertenkollegs gehören die New York University, die Princeton University sowie die Northwestern University.

Als Antragsteller sind am Graduiertenkolleg beteiligt Friedrich Balke (zugleich Sprecher), Natalie Binczek, Astrid Deuber-Mankowsky, Oliver Fahle, Stefan Rieger, Simon Rothöhler, Monika Schmitz-Emans, Anna Tuschling, Annette Urban und Yvonne Wübben. Assoziiert sind Eva Hohenberger, Nicolas Pethes und Eva Warth.

Kontakt

Prof. Dr. Friedrich Balke
Institut für Medienwissenschaft
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234/32-27414
E-Mail: friedrich.balke@rub.de

Stellenausschreibung – DFG Projekt – Streaming History

Im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojekts
»Streaming History. Verteiltes Gedächtnis, vernetzte Bildordnung: Filmische Dokumente der Shoah im Web 2.0« ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (65% der regelmäßigen Arbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-L) befristet für 27 Monate zu besetzen.
Das Forschungsprojekt ist am Lehrstuhl für Medientechnik und Medienphilosophie des Instituts für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt und befasst sich grundlegend mit digitalen Archiven und «networked documents».

 

Gesucht wird nach einer Mitarbeiterin / einem Mitarbeiter mit einem eigenständigen Projektvorhaben in thematisch nahen bzw. anschlussfähigen Forschungsteilgebieten digitaler Medienkulturen (insbesondere im Feld der Software- und Netzwerkprotokollforschung und/oder mit bildtheoretischem Schwerpunkt).
Erfolgt die Finanzierung bei der Einstellung ausschließlich von externen Drittmittelgebern, besteht für die Beschäftigten keine Verpflichtung zur Übernahme von Lehrverpflichtung.
Wir wollen an der Ruhr-Universität Bochum besonders die Karrieren von Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, fördern und freuen uns daher sehr über Bewerberinnen. Auch die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter und gleichgestellter Bewerber und Bewerberinnen sind herzlich willkommen.

 

Anforderungsprofil:
Voraussetzung der Bewerbung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft oder in einem verwandten Gebiet (MA).
Zu den Bewerbungsunterlagen zählt eine entsprechende Projektskizze (3-5 Seiten).
Zur Projektarbeit wird die Planung und Durchführung einer internationalen Tagung sowie die Konzeption einer Buchpublikation gehören. Eine Lehrverpflichtung besteht nicht. Es handelt sich um eine Stelle zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation. Hierzu wird im Rahmen der Dienstaufgaben Gelegenheit gegeben.
Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Projektskizze von 3-5 Seiten) bitte bis zum 15.03.2016 an den Projektleiter, Jun.-Prof. Dr. Simon Rothöhler – ausschließlich per Email: simon.rothoehler@rub.de

Weitere Informationen: Stellenwerk Bochum

Onlinejournal kultur & geschlecht #15 erschienen

Die aktuelle Ausgabe des onlinejournal kultur & geschlecht #15 ist erschienen:

Das onlinejournal ist umgezogen und erscheint ab sofort in neuer Gestalt!

Inhalt:

  • Der NSU-Prozess. Zur Öffnung und Schließung von Räumen der Sagbarkeit innheralb der Gerichtsformation Sophia Steneberg
    Gerichtsdispositiv, NSU-Prozess, Sichtbarkeit/Sagbarkeit
  • The Body in Revolt. Biopolitische Prekarität und filmische Handlungsmacht in den Filmen von Todd Haynes Philipp Hanke
    Körper, Prekarität, Filmästhetik
  • Das Spiel mit der Perspektive. Blick und Handlung im perspektivkritischen Spiel
    Max Kanderske
    Perspektive, Computerspiel
  • »There’s a better version of you out there.« Überwachung, Personalisierung und die Sorge um sich im Selbstversuch
    Mary Shnayien
    Körper, Big Data, Optimierung, Personalisierung
  • (Spieler + Big Data) X Analyse ≈ Erfolg – Fußball ist (keine) Mathematik. Wie Daten den Fußball beeinflussen
    Charlotte Braun, Lisa Seemann
    Big Data, Fußball, Optimierung
  • Big Data im Fußball – Fußball ist (keine) Mathematik (Video, 12’12)
    Charlotte Braun, Lisa Seemann