Archiv der Kategorie: Medien Denken

Vortrag Medien|Denken – Di, 26.11. – Ivo Ritzer (Bayreuth): »Majestät der Mise-en-scène«.

Der zweite Vortrag der Medien|Denken-Vortragsreihe findet in Kooperation mit der Veranstaltungsreihe “Horizons West” im endstation.kino in Bochum-Langendreer statt. Prof. Dr. Ivo Ritzer wird den Film FURY AT SHOWDOWN (1957, Gerd Oswald) mit einem kurzen Einführungsvortrag zum Thema “Majestät der Mise-en-scène” vorstellen. Im Anschluss wird der Film mit Ivo Ritzer gemeinsam diskutiert.

Die Vorführung des Films (OV) beginnt um 17 Uhr (Eintritt für Studierende ist ermäßigt), der Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion um ca. 18:20 Uhr (Eintritt ist frei). 

Biographische Notiz

Ivo Ritzer promovierte mit einer Studie zur Dialektik von Genre- und Autorentheorie am Beispiel Walter Hill an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2016 folgte eine Habilitation zum Konzept der Mise-en-scène, erschienen 2017 unter dem Titel “Medialität der Mise-en-scène” bei Springer. Nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten Mainz und Siegen sowie einer Gastprofessur in Zürich ist Ivo Ritzer heute Professor an der Universität Bayreuth. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Medien in Afrika, World Cinema, Film- und Fernsehtheorie, Genres und Medien. 

Vortrag Medien|Denken – Di, 29.10. – Katrin Köppert (Leipzig): »This is an aesthetics of turbulence«. De-/Koloniale Mediengeschichten am Meeresboden

Abstract

Ausgehend von den Infrastrukturen gegenwärtiger Kommunikation sowie Fragen sozialer Ungleichheit, Rassismus, Imperialismus und Extraktivismus beschäftigte ich mich mit den Kabeln und Kanälen unseres digitalen Alltags. Mit zum Beispiel Glasfaserkabeln zu denken, heißt, sich nicht länger in der Cloud zu imaginieren, sondern am aufgeschwemmten Meeresgrund. Am Grund tauchen sobald die kolonialen Medien-Geschichten transatlantischer und -pazifischer Kommunikation auf. Immerhin folgen die Glasfaserkabel den Routen der Telegraphenkabel, die wiederum denen der Sklavenschiffe folgen. Im Schlepptau der Mediengeschichten des Schiffsverkehrs, der Telegrafie und der Digitalen Kommunikation befinden sich die Materialgeschichten, denen ich auch hinsichtlich dekolonialer Poetiken der Relation nachgehen möchte.

Biographical Note

Katrin Köppert studierte Gender Studies und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin (M.A.) und promovierte mit einer kunst- und medienwissenschaftlichen Arbeit 2018 am Institut für Kunst und Visuelle Kultur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Nach mehrjährigen wissenschaftlichen Tätigkeiten in Siegen, Los Angeles, London, Linz und Berlin sowie einem Stipendium am DFG-Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie (Humboldt-Universität zu Berlin) ist sie seit Oktober 2019 Juniorprofessorin für Kunstgeschichte/populäre Kulturen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Queer Media Theory, Affect Studies und politische Gefühle, Visual Culture, Fotografietheorie und -geschichte, Post- und Dekoloniale (Medien-)Theorie. Der Tage erscheint in Ko-Herausgeberinnenschaft mit Juana Awad, Maja Figge und Grit Köppen: On Decolonial Deferrals in Art and Curatorial Practices, wissenderkuenste.de issue #8.

Vortrag Medien|Denken: Di, 02.07. – Martin Degeling (Bochum): Dividuelle Praktiken und Segmentierung beim Online Profiling

Im letzten Vortrag der Reihe Medien|Denken in diesem Semester diskutiert Martin Degeling vom Horst-Görtz Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum divergierende Privatheitsbegriffe zwischen Studien zu Online Profiling und Datenschutzdebatten.

Der Vortrag findet wie üblich ab 18 Uhr s.t. in GABF 04/611 statt.

Im Anschluss freuen wir uns wie immer über Gesellschaft im Q-West.

Vortrag Medien|Denken: Di, 30.04. – Kathrin Rothemund (Bayreuth/Bochum): un|scharf

Die AG Medien|Denken lädt ganz herzlich zum ersten Vortrag der Reihe in diesem Semester ein, in dem Kathrin Rothemund von der Universität Bayreuth, die zur Zeit die Professur “Transformationen audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von Gender und Queer Theory” vertritt, ihr Habilitationsprojekt zur audiovisuellen Un|Schärfe vorstellen wird.

Der Vortrag findet wie üblich ab 18 Uhr s.t. in GABF 04/611 statt.

Im Anschluss freuen wir uns wie immer über Gesellschaft beim gemeinsamen Weiterdenken im Q-West.

Vortrag – Eva Hohenberger – Das Dokumentarische in der Kunst

In der Reihe Medien|Denken des IfM-Kolloquiums Bochum geht Eva Hohenberger in ihrem Vortrag “Das Dokumentarische in der Kunst” am 21. April der Frage nach, wie der von Seiten der Kunst ausgerufene “documentary turn“ erklärt werden kann und welche Formen der Kunst ihm zugerechnet werden.

Eva Hohenberger- Das Dokumentarische in der Kunst
21.04.2015 • 18.00 Uhr • GABF 04/611