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Allgemeine Nachrichten des Insituts aus dem IfMlog

Ausschreibung: TutorIn für die B.A.-Phase (SHK); Bewerbungsfrist: 07.08.2016

Das Institut für Medienwissenschaft besetzt zum 1. Oktober 2016 drei Hilfskraftstellen (SHK) zur Durchführung von Einführungstutorien für die B.A.-Phase. Die Stelle umfasst 6 Wochenstunden und ist bis zum 28. Februar 2017 befristet. Die formalen Voraussetzungen für die Bewerbung sind der Abschluss der Propädeutischen Phase sowie des dritten Fachsemesters im Studium der Medienwissenschaft (inklusive einer medienwissenschaftlichen Hausarbeit).

Aufgabenbeschreibung:

Die Einführungstutorien richten sich an Studierende im ersten Semester. Ziel dieser Tutorien ist es, allen StudienanfängerInnen Hilfestellung beim Start ins Studium zu bieten und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, die für das Studium der Medienwissenschaft grundlegend sind.

Bewerbungsfrist und -unterlagen:

Bitte senden Sie die üblichen Bewerbungsunterlagen per Email bis zum 07.08.2016 an Sylvia Kokot (sylvia.kokot@rub.de). Die Auswahlgespräche werden am 10.08.2016 vormittags stattfinden. Über den Ausgang des Bewerbungsverfahrens werden alle BewerberInnen kurzfristig danach informiert.

ZUSÄTZLICHES ANGEBOT DES LEHRSTUHLS FÜR DIE GESCHICHTE DES FRÜH- UND HOCHMITTELALTERS UND HISTORISCHE HILFSWISSENSCHAFTEN

Summer School: 19. – 23. Februar 2018 (Blockseminar)

Wintersemester 2017/18

040 302      Teil 1: Spring School Fake News in der Vormoderne                    Lieven
19. – 23.02.2018, 9-17, GBCF 04/711
Vorbesprechung: Fr, 19.01.2018, 11-14, GABF 04/354

 

Sommersemester 2018

040 302      Teil 2: Forschen an Originalquellen (Exkursion)                               Lieven

21. – 23.05.2018, ganztägig von 10-17, am Anreisetag 11-17

Die beiden Veranstaltungen können nur als unbenotete Veranstaltungen belegt werden, z. B. als komplettes unbenotetes Ergänzungsmodul, oder als unbenotete Teilveranstaltungen (Vertiefendes Modul)


Kommentar

Die forschungsorientierte Spring School will die beteiligten Studierenden dafür sensibilisieren, dass “Wirklichkeit” ein soziales Konstrukt ist, das u.a. in Kunst und Literatur, Politik und Gesellschaft, Religion und Recht der Vormoderne seinen Ausdruck findet. Die damit verbundenen kulturellen Hervorbringungen und Objektivationen sollen sie als eben solche Ausdrucksformen begreifen lernen und zugleich erkennen, dass Zeugnisse der Vergangenheit nur zu verstehen und zu deuten sind, wenn sie kontextualisiert, d.h. wenn sie aus ihren spezifisch historischen und kulturellen Zusammenhänge heraus verstanden werden.

Nicht erst seit Begriffe wie „Fake News“ oder „postfaktisch“ in aller Munde sind, setzen sich die historisch ausgerichteten Kulturwissenschaften vieler Disziplinen mit dem Thema des “Fiktiven” auseinander. So zeichnet sich im Rahmen dieser Auseinandersetzung immer deutlicher ab, dass für die Individuations- wie auch für die Vergemeinschaftungsprozesse des Mittelalters und der frühen Neuzeit dem Rekurs auf die eigene Vergangenheit, dem Wissen um die Ursprünge, das als Resultat mythisierender Selbsthistorisierung beschrieben werden kann, eine zentrale Bedeutung zukommt; sie erzeugt eine „Eigengeschichte“, die über alle historischen Zäsuren und Brüche hinweg Kontinuität zum Zweck der Legitimationserhöhung schafft und damit in einem prospektiven Sinn nicht nur das Dasein von Individuen und Gruppen, sondern zugleich und darüber hinaus auch ihr Sosein begründen und prämieren kann. Wie dies funktioniert, untersucht die Spring School auf eine ganz neue, disziplinübergreifende und spannende Weise – mittels des weitgehend unerforschten Adelsarchivs auf Schloss Wissen am Niederrhein, das bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.

Das Vorhaben möchte, neben einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser Thematik, Gelegenheit dazu geben, Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens zu vertiefen, Methoden inter- und transdisziplinären Arbeitens kennenzulernen und kritische Auseinandersetzungen in wissenschaftliche Strategien umzusetzen. Im Rahmen der betreuten Arbeitseinheiten, vor allem aber im Rahmen des Workshops auf Schloss Wissen mit seinen praktischen Übungsanteilen im Archiv, können auch eigene Forschungsinteressen der Studierenden diskutiert und weiterentwickelt werden.

 

Teil 1: ln einführenden Vorträgen werden zunächst die Grundlagen, Arbeitstechniken, zielführenden Methoden und Modelle der unterschiedlichen Disziplinen zum Thema “Fake News in der Vormoderne” präsentiert und gemeinsam mit den Studierenden diskutiert. Im Anschluss an die Spring School werden die Studierenden unter Anleitung der Lehrenden und mithilfe des vorbereiteten Readers in einer Arbeitsphase, die dem Selbststudium gewidmet ist, eigenständig Fragenkomplexe in den Blick nehmen, die in der Forschung aktuell zum Thema diskutiert werden. Dabei sollen fortgeschrittene M.A.-Studierende des Studiengangs MaRS als Tutor/inn/en für die B.A.-Studierenden mitwirken. Im Rahmen der eng betreuten Arbeitseinheiten können eigene Forschungsinteressen der Studierenden diskutiert und weiterentwickelt werden.

 

Teil 2: Im Workshop auf Schloss Wissen werden die Ergebnisse des Selbststudiums der gesamten Gruppe vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmer/innen erhalten ein Feedback von Studierenden und Lehrenden, die ggf. Hinweise zur weiteren Bearbeitung geben. Dies dient zugleich der Evaluation des gesamten Vorhabens. Darüber hinaus ist der Workshop mit praktischen Übungsanteilen zur Archivarbeit und zu den Historischen Grundwissenschaften (Sphragistik, Paläographie, Diplomatik usw.) im Archiv der Grafen von Loe verbunden.

 

Literatur

Zur Einführung:

Gerd Althoff: Formen und Funktionen von Mythen im Mittelalter. In: Helmut Berding (Hrsg.): Mythos und Nation. Studien zur Entwicklung des kollektiven Bewusstseins in der Neuzeit. Frankfurt am Main 1996. S. 11–33.

Genealogie als Denkform in Mittelalter und früher Neuzeit (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 80). Hrsg. v. Kilian Heck und Bernhard Jahn. Tübingen 2000.

Michael Borgolte: Europas Geschichten und Troia. Der Mythos im Mittelalter. In: Troia – Traum und Wirklichkeit. Stuttgart 2001. S. 190–203.

 

Ein Reader zur Spring School wird den Studierenden in der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt

 

Modulbeauftragter

Dr. Jens Lieven (Dozent), Fakultät für Geschichtswissenschaft, GA 4/41, Fon: +49(0)234-32-24655, email: jens.lieven@rub.de

Beteiligte Dozenten:

Prof. Dr. Berndt Bastert (Dozent), Fakultät für Philologie, Germanistische Mediävistik u. Deutsche Literatur des Spätmittelalters, GB 4/31, Fon.: +49(0)234-32-22880, email: bernd.bastert@rub.de

 

Anmeldeverfahren

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich per E-Mail an den Dozenten Dr. Jens Lieven (jens.lieven@rub.de). Anmeldefristen: 04.12.2017 bis 19.01.2018.

 

TN-Plätze:

10/25 für den 1-Fach M.A. Geschichte Ergänzungsbereich

Termin 1. Sitzung:

Freitag, 19.01.2018, 11 Uhr

 

Sprechstunde Hilde Hoffmann entfällt am 22.11.17

Die Sprechstunde von Hilde Hoffmann muss am 22.11.17 leider ausfallen. Bitte melden Sie sich für die kommende Woche zur Sprechstunde an oder nehmen Kontakt per mail auf um einen anderen Termin zu vereinbaren. Bitte entschuldigen Sie die Umstände.
Herzliche Grüße, Hilde Hoffmann

Vortrag »Echt Porno!« – Peter Rehberg (Berlin) – Di, 14. Nov

Die Reihe Medien|Denken wird dieses Semester von Peter Rehberg vom ICI (Berlin) eröffnet, der am kommenden Dienstag, den 14. November ab 18 Uhr (s.t.) in GABF 04/611 zur Konstruktion von ‘Echtheit’ in aktuellen Formen der Online-Pornographie und deren Implikationen für queere Positionen referieren wird.

Alle Interessierten sind wie immer sehr herzlich eingeladen, an Vortrag, Diskussion und abschließendem gemütlichen Beisammensein im Q-West teilzunehmen!

 

 

Akkreditierungen zur Berlinale 2018

Interessierte Studierende der Medienwissenschaft können sich ab sofort im Geschäftszimmer melden, um eine Akkreditierung für die Berlinale zu erhalten (begrenzte Stückzahl).

Studierende dürfen nicht ein zweites Mal über die Hochschule bei der Berlinale akkreditiert werden. (Die Abgabe erfolgt nur unter Vorlage des Studierendenausweises).

Filmreihe – Filme im Quadrat im Blue Square

Das Blue Square präsentiert die Reihe »Filme im Quadrat« in Kooperation mit der Mediathek der Medienwissenschaft.

Bis Januar 2018 zeigt der Themenschwerpunkt „Das Ende ist nah – die Reagan-Ära im amerikanischen Film“ die apokalyptische Sicht des amerikanischen Kinos der 1980er-Jahre.

  • Die Klapperschlange • 27.09.2017, 18:00
  • Wargames – Kriegsspiele • 25.10.2017, 18:00
  • Das fliegende Auge • 29.11.2017, 18:00
  • Sie leben! • 10.01.2018, 18:00

Zwei weitere Themenschwerpunkte sind in Planung:
»Romantische Komödien im Wandel der Zeit« laufen ab Ende Januar 2018 und
»Wir sind die Roboter- Künstliche Intelligenz im Film« ab Mai 2018 im Blue Square.

KOMMANDO KINO | Euer Lieblings-“Filmclub” im Wintersemester 2017/18

KommandoKino5 Animationsfilm

Veranstaltung für alle Filminteressierten an der Ruhr-Uni Bochum.

Jede Woche (Montags ab 16 Uhr – GABF 04/611) wird ein Film (OV) vorgestellt, gesichtet und danach diskutiert. Das Programm im WiSe 17/18: ANIMATIONSFILME.

Die Kooperation mit dem endstation.kino in Bochum Langendreer ermöglicht es uns, jeden ersten Montag im Monat einen Film auf großer Leinwand zeigen zu können. Diese ausgewählten Termine finden dann um 18 Uhr statt.

Die Auswahl unseres KOMMANDOKINO versteht sich nicht als Kanon der besten, wissenschaftlichsten oder künstlerischsten Filme zum jeweiligen Thema, sondern soll durch die gemeinsamen Sichtungen Anreiz zu spannenden Diskussionen im zwanglosen Rahmen (keine CPs oder Anwesenheitspflicht) bieten. Neben populären Filmen haben wir die Liste mit einigen kanonisierten Klassikern bestückt, sodass nebenbei eine Gelegenheit geboten wird alte Wissenslücken in Sachen Filmgeschichte zu schließen.

Auch dieses Semester freuen wir uns, Gäste begrüßen zu dürfen:

NINA JANZ, M.Ed. (27.11.)
DENNIS DELLEMANN, M.A. (15.01.)

Wie immer gilt also: Alle KommilitonInnen, die Lust haben sind herzlichst eingeladen vorbeizuschauen und vor allem mitzumachen.

Vorführungsplan WiSe 17/18:

16.10. TOY STORY (1995)
23.10. FANTASIA (1940)
30.10. CORALINE (2009)
06.11. WHO FRAMED ROGER RABBIT (1988) im endstation.kino
13.11. LE ROI ET L’OISEAU (1980)
20.11. DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED (1926)
27.11. WHEN THE WIND BLOWS (1986) vorgestellt von Nina Janz
04.12. MONONOKE-HIME (1997) im endstation.kino
11.12. NECO Z ALENKY (1988)
18.12. A SCANNER DARKLY (2006)
08.01. WALTZ WITH BASHIR (2008) im endstation.kino
15.01. DUMBO (1941) vorgestellt von Dennis Dellemann
22.01. PEUR(S) DU NOIR (2007)
29.01. FRITZ THE CAT (1972)
05.02. ABSCHLUSSFILM im endstation.kino