Archiv des Autors: Veronique Sina

Feriensprechstunde Mentoringprogramm

In der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters 2015 findet die Sprechstunde des Mentoringprogramms wie folgt statt:

  • Mittwoch, 29. Juli / 10-12h
  • Mittwoch, 12.  August / 10-12h
  • Mittwoch, 26. August / 10-12h
  • Mittwoch, 23.  September / 10-12h
  • Mittwoch, 7. Oktober / 10-12h

Bei der Sprechstunde des Mentoringprogramms handelt es sich um eine offene Sprechstunde, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Kontakt:
Dr. des. Véronique Sina
wissenschaftliche Mentorin
GA 1/36
Tel. : 0234/32- 24545
veronique.sina@rub.de

https://ifmlog.blogs.ruhr-uni-bochum.de/studium/mentoring/

SEMINAR: “Wonder Women & Super Men. Konstruktionen von Geschlecht im Medium Comic”

Am Freitag, den 03.07.2015 startet das Blockseminar “WONDER WOMEN & SUPER MEN –
KONSTRUKTIONEN VON GESCHLECHT IM MEDIUM COMIC” (LV-Nr. 051 733)

Bei Interesse an einer Teilnahme (auch ohne Scheinerwerb) melden Sie sich bitte bei
Véronique Sina (veronique.sina@rub.de).

Veranstaltungstyp: Blockseminar
(Gegenstandsmodul: Print/Systematisches Modul: Gender)

Seminarleitung: Véronique Sina

Blocktermine:
Freitag, 03.07.2015 / 10-18h in Raum GABF 04/611
Samstag, 04.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153
Freitag, 10.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153
Samstag, 11.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153

Kommentar:
Als populäres ‚Medium für die Massen’ hat der Comic seit jeher mit dem Vorwurf der Trivialität und dem Status der Marginalität zu kämpfen. Darüber hinaus wird der Comic – nicht zuletzt aufgrund des bis heute dominierenden Superheld_innen-Genres – gerne als ein Medium abgetan, welches durch die Repräsentation stereotyper Geschlechterentwürfe gekennzeichnet ist. So gehört etwa das Bild des besonders hilflosen, passiven dafür aber umso attraktiveren weiblichen Opfers genauso zum Repertoire des Mediums wie die Repräsentation eines strahlenden, weißen, heterosexuellen, muskulösen Helden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Welt und ihre Bewohner_innen vor unsäglichem Unheil zu bewahren. In diesem Sinne scheint sich der Comic also nicht unbedingt von anderen (massen)medialen Formen zu unterscheiden, die im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit eine Tendenz zur Verallgemeinerung und zum Klischee aufweisen. Im Rahmen des Seminars soll diese pessimistische Interpretation/Leseweise hinterfragt und das kritische Potenzial der Comicform untersucht werden: Dabei soll der Comic als ein hybrides Medium begriffen werden, welches aufgrund seiner (hyper)medialen Beschaffenheit das (subversive) Potenzial besitzt, geschlechtsspezifische Zuschreibungsprozesse nicht einfach nur zu (re)produzieren, sondern als solche sichtbar zu machen und kritisch zu reflektieren. Traditionelle Norm- und Wertvorstellungen können so – unter gewissen Bedingungen – untergraben und alternative Repräsentationen von ‚Geschlecht’ eröffnet werden.

Eine Textauswahl wird via Blackboard zur Verfügung gestellt.

Informationsveranstaltung zum Thema ABSCHLUSSPRÜFUNG (13. Mai 2015/16h s.t.)

Das Mentorenprogramm des Instituts für Medienwissenschaft der RUB richtet sich an alle Studierende (Bachelor of Arts und Master of Arts), die kurz vor ihren Prüfungen stehen und die Möglichkeit wahrnehmen möchten, individuell betreut und beraten zu werden.
Im Rahmen des Mentorenprogramms findet auch im SoSe 2015 wieder eine Informationsveranstaltung rund um das Thema Abschlussprüfungen statt.
Für die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen ist eine formlose Anmeldung
per Mail (veronique.sina@rub.de) möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

Die Informationsveranstaltung des Mentorenprogramms findet statt am
Mittwoch, den 13. Mai 2015 um 16h (s.t.) in GA 1/153.

Das Programm hat in den letzten Semestern vielen Examenskandidat_innen geholfen, ihre Prüfungen erfolgreich zu meistern.

Alle Studierende am IfM sind herzlich dazu eingeladen, das Angebot des Mentorenprogramms wahrzunehmen!

 

Sprechstunde
Im Sommersemester 2015 findet die Sprechstunde des Mentorenprogramms jeweils Mittwoch von 10-12h in GA 1/36 statt.

Bei der Sprechstunde des Mentorenprogramms handelt es sich um eine offene Sprechstunde, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Véronique Sina, M.A.
GA 1/36
0234/32- 24545
veronique.sina@rub.de

Weitere Informationen unter:
https://ifmlog.blogs.ruhr-uni-bochum.de/studium/mentoring/

Die VSPL-Anmeldung für das Seminar “Wonder Women und Super Men – Konstruktionen von Geschlecht im Medium Comic” ist ab sofort möglich!

WONDER WOMEN & SUPER MEN –
KONSTRUKTIONEN VON GESCHLECHT IM MEDIUM COMIC

(LV-Nr. 051 733)

Veranstaltungstyp: Blockseminar
(Gegenstandsmodul: Print/Systematisches Modul: Gender)

Seminarleitung: Véronique Sina

Termin Einführungsveranstaltung:
Freitag, 08.05.2015 / 16-18h in Raum GABF 04/611

Blocktermine:
Freitag, 03.07.2015 / 10-18h in Raum GABF 04/611
Samstag, 04.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153
Freitag, 10.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153
Samstag, 11.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153

Kommentar:
Als populäres ‚Medium für die Massen’ hat der Comic seit jeher mit dem Vorwurf der Trivialität und dem Status der Marginalität zu kämpfen. Darüber hinaus wird der Comic – nicht zuletzt aufgrund des bis heute dominierenden Superheld_innen-Genres – gerne als ein Medium abgetan, welches durch die Repräsentation stereotyper Geschlechterentwürfe gekennzeichnet ist. So gehört etwa das Bild des besonders hilflosen, passiven dafür aber umso attraktiveren weiblichen Opfers genauso zum Repertoire des Mediums wie die Repräsentation eines strahlenden, weißen, heterosexuellen, muskulösen Helden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Welt und ihre Bewohner_innen vor unsäglichem Unheil zu bewahren. In diesem Sinne scheint sich der Comic also nicht unbedingt von anderen (massen)medialen Formen zu unterscheiden, die im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit eine Tendenz zur Verallgemeinerung und zum Klischee aufweisen. Im Rahmen des Seminars soll diese pessimistische Interpretation/Leseweise hinterfragt und das kritische Potenzial der Comicform untersucht werden: Dabei soll der Comic als ein hybrides Medium begriffen werden, welches aufgrund seiner (hyper)medialen Beschaffenheit das (subversive) Potenzial besitzt, geschlechtsspezifische Zuschreibungsprozesse nicht einfach nur zu (re)produzieren, sondern als solche sichtbar zu machen und kritisch zu reflektieren. Traditionelle Norm- und Wertvorstellungen können so – unter gewissen Bedingungen – untergraben und alternative Repräsentationen von ‚Geschlecht’ eröffnet werden.

Eine Textauswahl wird via Blackboard zur Verfügung gestellt.

Sprechstundentermine des Mentorenprogramms in der vorlesungsfreien Zeit

In der vorlesungsfreien Zeit des WS 2014/2015 findet die Sprechstunde des Mentorenprogramms wie folgt statt:

•    Mittwoch, 18. Februar / 10-12h
•    Mittwoch, 11. März / 10-12h
•    Mittwoch, 18. März / 10-12h

Bei der Sprechstunde des Mentorenprogramms handelt es sich um eine offene Sprechstunde, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Véronique Sina, M.A.
GA 1/36
Tel. : 0234 / 32- 24545
veronique.sina@rub.de

weitere Informationen unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/ifm/studium/mentoring.html

Vortrag von Judith Keilbach: „Emotionalisierung und Traumatifizierung

Einladung zum Vortrag von Judith Keilbach: „Emotionalisierung und Traumatifizierung. Holocaust-Darstellungen im Fernsehen“ (UB, 29.01.15/18h):

Ass. Prof. Judith Keilbach (Utrecht) wird am Donnerstag, den 29.01.2015 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Emotionalisierung und Traumatifizierung. Holocaust-Darstellungen im Fernsehen“

Abstract: Weiterlesen

Einladung zum Vortrag von Judith Keilbach: „Emotionalisierung und Traumatifizierung. Holocaust-Darstellungen im Fernsehen“ (UB, 29.01.15/18h)

Ass. Prof. Judith Keilbach (Utrecht) wird am Donnerstag, den 29.01.2015 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Emotionalisierung und Traumatifizierung. Holocaust-Darstellungen im Fernsehen“

Abstract:

Spätestens seit der Ausstrahlung von Holocaust(1978/79) ist die nationalsozialistische Vernichtungspolitik ein Thema, mit dem sich auch das Massenmedium Fernsehen beschäftigt. Gilt der US-amerikanische Mehrteiler als Wendepunkt der populärkulturellen Darstellung des Holocaust, so gab es bereits ab den frühen 1960er Jahren etliche Sendungen, die sich mit diesem Ereignis in unterschiedlichen Formen beschäftigt haben. In Dokumentationen über den Nationalsozialismus, Sendungen im Kontext des Eichmann-Prozesses oder Fernsehspielen kam die systematische Verfolgung und Vernichtung jüdischer Menschen immer wieder zur Sprache. Die je spezifischen Repräsentationen und Interpretationen der Ereignisse, die in diesen Sendungen anzutreffen sind, haben sich dabei im Laufe der Zeit erheblich verändert. So lässt sich beispielsweise eine Verschiebung der Themenschwerpunkte sowie eine zunehmende Emotionalisierung sowohl in fiktionalen als auch in dokumentarischen Sendungen konstatieren. Die unterschiedlichen Zugänge sind dabei nicht zuletzt abhängig vom historischen Kontext und den jeweils gängigen Darstellungskonventionen.

Der Vortrag wird sowohl einen Überblick über die unterschiedlichen Perspektiven geben, aus denen das Fernsehen über den Holocaust berichtet, als auch die verschiedenen Darstellungsformen in den Blick nehmen. Es gilt dabei nicht nur Veränderungen aufzuzeigen, sondern anhand ausgewählter Beispiele auch die Implikationen, Probleme und Potentiale der jeweiligen Sendung zu analysieren.

Der Vortrag von Judith Keilbach findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung „Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt „Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

http://www.holocaustimcomic-bochum.de
https://www.facebook.com/hicbochum/timeline

Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
Web: www.veronique-sina.de

Einladung zum Vortrag von Eva Hohenberger: „Stacheldraht und Wachturm. NS-Lagerfotografie heute“ (UB, 15.01.15/18h)

Dr. Eva Hohenberger (IfM, Bochum) wird am Donnerstag, den 15.01.2015 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Stacheldraht und Wachturm. NS-Lagerfotografie heute“

Abstract:

Fast 70 Jahre nach der Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager haben sich deren Bilder multipliziert und ausdifferenziert. Auf der einen Seite gibt es die „Ikonen der Vernichtung“ (Cornelia Brink), deren jeweiligen Entstehungskontext zwar kaum jemand kennt, die aber symbolträchtig die Taten am Bild der Opfer symbolisieren. Auf der anderen Seite gibt es eine neue Form der Lagerfotografie, die ebenfalls Symbolwert hat, aber ganz ohne Opfer auskommt. Gebäude, Landschaften, Wetterlagen bestimmen ihre Ikonografie. Oft gelten ihre Fotografen als Künstler. Dem zunehmenden Verlust an historischer Referenz begegnen diese Bilder mit der Aufforderung zur Erinnerung an etwas, was sie selber gerade nicht (mehr) zeigen. Die Realität der Orte heute wird damit allerdings zu einer visuellen Leerstelle. Nur Amateure bilden sie ab, jenseits jeglichen öffentlichen Gedenkens.

Der Vortrag von Eva Hohenberger findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung „Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt „Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

http://www.holocaustimcomic-bochum.de
https://www.facebook.com/hicbochum/timeline

Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
Web: www.veronique-sina.de

Vortrag: „Literatur nach, trotz oder wegen Auschwitz? Zu einem Kernthema von Literatur und Poetik der letzten 50 Jahre“ (UB, 18.12.14/18h)

Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Lehrstuhl für Komparatistik, Bochum) wird am Donnerstag, den 18.12.2014 um 18h (c.t.) einen Vortrag halten zum Thema:
„Literatur nach, trotz oder wegen Auschwitz? Zu einem Kernthema von Literatur und Poetik der letzten 50 Jahre“

Abstract:

Die Frage, ob Kunst ‚nach Auschwitz’ überhaupt noch möglich, ob sie legitimierbar, ja notwendig oder nicht vielmehr ‚barbarisch’ sei, hat in den Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg nachhaltige und kontroverse Diskussionen ausgelöst. Im Kontext fundamentaler Kulturkritik insbesondere von Adorno gestellt, hat sie viele literarische Autoren zu persönlichen Positionsbestimmungen sowie zu grundlegenden Erörterungen über Signifikanz und Funktionen von Dichtung in ‚finsteren Zeiten’ (Brecht) motiviert. Dies verband sich vielfach mit Reflexionen über Grenzen der Darstellbarkeit, mit Strategien andeutender und negativer Darstellung, mit Verfremdungstechniken und Verfahren indirekter und gebrochener Darstellung. – Eine Generation später verschiebt sich die Akzentuierung der Reflexion über ‚Literatur und Auschwitz’ von der ‚Legitimitätsfrage’ eines Schreibens über Auschwitz hin zur Betonung der ‚Unabdingbarkeit’ – vor allem unter dem Einfluß von Diskursen über die memoriale Funktion von Literatur und Kunst, von Postmemory- und Traumakonzepten. – In den seit 1959 etablierten Frankfurter Poetik-Vorlesungen erhalten Autoren Gelegenheit, zum Thema Poetik aus einer frei zu wählenden Perspektive zu sprechen. Das Thema Literatur und Auschwitz hat dabei für wichtige Autoren im Zentrum gestanden. Diese Vorlesungen sollen vorgestellt, literatur- und zeitgeschichtlich kontextualisiert und miteinander verglichen werden – einbezogen werden auch literarische Arbeiten der behandelten Autoren, darunter Heinrich Böll, Wolfgang Hildesheimer und Günter Grass.

Der Vortrag von Monika Schmitz-Emans findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Repräsentationen des Holocaust” und begleitend zur Ausstellung „Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek Bochum, 23.10.2014 bis 31.01.2015) statt.

Veranstaltungsort ist der Vortragsraum der Universitätsbibliothek Bochum (Ebene 1/Raum 09).

Weitere Informationen rund um das Ausstellungsprojekt „Holocaust im Comic” sowie die interdisziplinäre Vortragsreihe sind online verfügbar unter:

http://www.holocaustimcomic-bochum.de
https://www.facebook.com/hicbochum/timeline

Kontakt:

Nina Heindl, M.A.
Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: nina.heindl@rub.de

Véronique Sina, M.A.
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: veronique.sina@rub.de
Web: www.veronique-sina.de