Archiv des Autors: Susanne von der Heyden

Zusätzliches Seminarangebot (in englischer Sprache)

051 737         Comparing Journalistic Codes of Ethics  
2st., Mi 16-18, GA 1/138 (bis 03.12.2017)
zzgl. 2 Blocktermine (werden noch bekannt gegeben

Systematisches Modul: Mediensysteme / Theorien und Methoden

Kommentar

Europe and Africa have had entangled history and a continued relationship that requires a special description. Of the area of such engagements is in journalism. At the root of journalism lies the ethics that guides the profession especially the codified ethics. Even though Africa and Europe differs significantly across countries, they interestingly share some commonalities and differences when it comes to content of journalistic codes of ethics. The aim of the course is to provide students with an overview of journalistic codes of ethics and their relationships with the media systems, adopting bodies and “wording” of the codes. The seminar deals with the journalistic codes of Ghana, Namibia, South Africa, Holland, England and Germany. What principles seem pronounced across the selected codes and what differences exist in different regions? These questions are fundamental to the seminar especially because it deals with comparisons that in a way demonstrate differences in media system across the world.

References

Bertrand, C.-J. (2000). Media Ethics and Accountability Systems. New Brunswick, London Transaction Publishers.

Hafez, K. (2002). Journalism Ethics Revisited: A Comparison of Ethics Codes in Europe, North Africa, the Middle East, and Muslim Asia, Political Communication, 19:2, 225-250

Laitila, T. (1995). Journalistic Codes of Ethics. European Journal of Communication 10:527-544

Serwornoo, M. Y.W. (2015, April). The Exploration of Journalistic Codes of Ethics in Anglophone West Africa. In a conference Intercultural Communication in Global Age: Political, Media and Cultural Challenges and Tensions. Conference hosted at Hanze University of Applied Sciences, School of Communication, Media and IT, Groningen, Nederlands. Retrieved from http://www.differenceandsolidarity.org

Fengler, S. et al. (2014). MediaAct Report.

Dozent: Michael Serwornoo

Zusätzliches Seminar im Wintersemester 2017/18

051 736       In Bewegung setzen. Einführung in die Animation
                     Studies
                     2st., Fr 12-14, GABF 04/257
Gegenstandsmodul: Film/Kino
Systematisches Modul: Ästhetik & Technik

Kommentar

Animationsfilme führten in der traditionellen Filmwissenschaft lange Zeit ein Nischendasein. Als anspruchslose Unterhaltungsangebote für Kinder und Jugendliche belächelt, tauchen sie im klassischen Theoriekanon praktisch nicht auf. Erst seit den 1990er Jahren lässt sich insbesondere in der englischen und französischen Theoriebildung ein wachsendes Interesse am Animationsfilm beobachten. Zunehmend setzt sich hier die Erkenntnis durch, dass Animationsfilme keineswegs einen stabilen, eindeutigen und klar eingegrenzten Gegenstand darstellen. Vielmehr scheinen sie etablierte Systematisierungen gekonnt zu unterlaufen. Weder lassen sie sich auf ein übergreifendes Herstellungsverfahren (etwa „Zeichentrick“), noch auf ein einzelnes Genre (etwa den „Cartoon“) reduzieren. Jenseits der bekannten Produktionen von Disney, Warner oder Pixar fordern Filme, in denen eigentlich unbelebtes Material auf ungewöhnliche Weise in Bewegung versetzt und dadurch „verlebendigt“ wird, immer wieder gängige Kategorisierungs- und Periodisierungsversuche audiovisueller Medien heraus.

Das Seminar will sich diesen produktiven Un(ter)bestimmtheiten aus einer medientheoretischen Perspektive annähern. Welche Filme können als „Animationsfilme“ gelten, welche umgekehrt nicht? Welche Konzepte von Bewegung und Vitalität rufen Animationsfilme auf? Auf welche Kunstformen, Bildmedien und vorkinematographischen Apparaturen nehmen sie dabei Bezug? Wie verhalten sie sich zu Denkfiguren wie dem „klassischen“, dem „fotografischen“ oder dem „dokumentarischen“ Film? Diese und weitere Fragen sollen im Zentrum des Seminars stehen. Parallel zeigt der studentische Filmclub „KommandoKino“ im WiSe 17/18 eine Animationsfilmreihe, in der einige Filme, die im Seminar thematisiert werden, gemeinsam gesichtet werden können. Begleitende Texte und weitere Filmbeispiele werden in einem Moodle-Kurs und in einem digitalen Handapparat zur Verfügung gestellt.

Zur Einführung:

Wells, Paul (1998): Understanding Animation. London, New York: Routledge.
Dozent: Felix Hasebrink

 

Zusätzliches Seminarangebot im Wintersemester 2017/18

Seminar-Nr. 051 735, Dozentin: Janou Feikens        

Self-portrayal versus self-betrayal. Techniques and difficulties of documenting the self
2st., Mo 10-12, GA 1/153
Gegenstandsmodul: Print
Systematisches Modul: Ästhetik & Technik

 Kommentar

Documenting the self is a practice that is prevalent, yet not limited, to the literary genre. In the literary discourse of western society, many authors have tried to document their personal lives. French philosopher and historian Michel Foucault noticed a change that took shape since the 17th century that left behind the indifference to the truth and the false and sought to tell “the most forbidden and the most scandalous” (Foucault 1979, 90) by, in a way, publicizing the private. Philosopher Jean-Jacques Rousseau exactly tried to do so when he published his work Les Confessions and paved the way for a confessional culture. He tried to shift the boundaries of private connoted content to public content by exposing all of his psyche in his work, or, in Rousseau’s words, “I do not dread saying too much, or advancing falsities, but I am fearful of not saying enough, or concealing truths.” (Rousseau, 169).
In this seminar, that will be partly held in English, Les Confessions will be closely examined to not only understand the linkage between self- and media technologies but to also identify the difficulties that can occur when attempting to document the self. The technicalities of the medium, in this case writing, will be the main focus point of the seminar – though with regard to the debates in media studies on the interdependence of self-technologies and recent media technologies, a secondary focus point will be a contemporary example of documenting the self (vlogging) in order to identify and compare various aspects of autobiographical processes that have altered the relation between self and media, as well as the relation between private and public. Alongside reading Les Confessions, we will discuss important concepts and theories on documenting the self.

Reading material for the first meeting (all materials will be available at Moodle):
Matravers, D. (1996): Introduction. In: Rousseau, J. The Confessions. Hertfordshire:
Wordsworth Editions, p. V – IX.
 

Folgende Praxisseminare werden im Wintersemester 2017/18 vom boskop-Kulturbüro des AKAFÖ angeboten

Video im Kinolook: von den Basics bis zum kreativen Freestyle            Razzia/ Chuchrak

Kommentar

Ob fiktionaler Kurzfilm oder Eventdoku – die Videowelt ist vielfältig und bunt. In diesem Seminar tauchen wir unter ganz praxisorientierten Gesichtspunkten in diese audiovisuelle Welt ein. Ziel ist es, Videoaufnahmen im Kinolook zu gestalten und den Teilnehmern/- innen neue und kreative Gestaltungsoptionen zu eröffnen.

Der richtige Umgang mit der Kamera ist dabei ebenso Bestandteil des Seminars wie Einordnungen und Tipps zu Technik und Equipment (Stativ, Follow Focus, Matte Box etc.). Längst nicht alle dem Filmemacher zur Verfügung stehenden Hilfsmittel sind immer sinnvoll oder gar notwendig. Je nach der individuellen Zielsetzung für ein Filmprojekt ist daher die richtige Auswahl entscheidend für den Erfolg.

Ein weiteres Thema des Seminars sind die Grundlagen der filmischen Bildgestaltung sowie der gezielte Einsatz von Perspektiven, Farben und Licht.
Diese Basis ermöglicht es den Teilnehmern/-innen schließlich, eigene Ideen zu konzeptionieren und filmisch auf kreative Weise umzusetzen.

Das Seminar wird von einem erfahrenen Filmemacher begleitet.

Bitte mitbringen: Fotokamera mit Videofunktion/DSLR oder alternativ Camcorder Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 14 begrenzt.
Die Einschreibung erfolgt vom 11. – 19. Oktober am Stand des AKAFÖ im RUB- Mensafoyer (Kaffeebar).

Der Kurs findet statt: ab 18.11.17, 8 x Mittwoch, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr s.t. Einmaliger Unkostenbeitrag: 33 Euro

 

Creative Design mit Photoshop                                                     Schweflinghaus

Kommentar

Von der ansprechenden Flyergestaltung bis zur innovativen Online-Plattform – kreative Brain-Tools sind im Alltag praktisch und in der Berufswelt immer wichtiger.
In diesem Seminar geht es um die grundlegenden Kreativitätstechniken für Design und Bildbearbeitung. Wie nutze ich ein Programm wie Photoshop effektiv?

Welche Grundlagen zum Bildaufbau sind nützlich und hilfreich?
Wie manipuliere ich den Rezipienten in meinem Sinne durch gezielte Aufmerksamkeitslenkung?
Auf diese Basis sind der Kreativität der Teilnehmern/-innen keine Grenzen gesetzt.

Bitte mitbringen: Computer/Laptop
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 begrenzt.
Die Einschreibung erfolgt vom 11. – 19. Oktober am Stand des AKAFÖ im RUB- Mensafoyer
Der Kurs findet statt: Blockseminar 25. und 26. November, 10.00 Uhr – 18.00 Uhr s.t. Einmaliger Unkostenbeitrag: 38 Euro

 

Und Action!                                                                                      Schweflinghaus/ Chuchrak

Kommentar

Das Ziel des Workshops ist die Erstellung eines Kurzfilms oder Clips. Dazu übernehmen die Teilnehmer-/innen in Gruppen unterschiedliche Aufgaben von der Drehbucharbeit über die Requisite und Kameraführung bis zum Schauspiel.
In einer vorbereitenden Sitzung werden Thema des Films und die Arbeitsaufteilung festgelegt und anschließend ein Wochenendtermin für Dreh und Schnitt bestimmt.

Auf diese Weise erhalten die Teilnehmer/-innen einen vielfältigen Überblick über die verschiedenen Facetten filmischen Gestaltens.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 begrenzt.
Die Einschreibung erfolgt vom 11. – 19. Oktober am Stand des AKAFÖ im RUB- Mensafoyer.
Der Kurs findet statt: Einführungssitzung am 18.11.17, 11.00 Uhr – 17:00 Uhr s.t.

Termine für Dreh und Schnitt werden dann gemeinsam festgelegt Einmaliger Unkostenbeitrag: 15 Euro