Ausstellungseröffnung “Holocaust im Comic” (Universitätsbibliothek, 23.10.2014/18h)

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18.00 Uhr

Veranstaltungsraum der Universitätsbibliothek
(Ebene 1/Raum 09), Ruhr-Universität Bochum

Begrüßung:
Dr. Erda Lapp, Universitätsbibliothek Bochum
Prof. Dr. Richard Hoppe-Sailer, Kunstgeschichtliches Institut
Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky, Institut für Medienwissenschaft

Eröffnungsvortrag:
Ralf Palandt, M.A. (München):
„(Ohn-)Macht und Hakenkreuz – Comics im Schatten der Zensur“

 

“Holocaust im Comic
Ausstellung mit begleitender Vortragsreihe

Sach- und Geschichtscomics sind zunehmend Gegenstand der Feuilletons und
akademischen Diskursen, besonders dann, wenn sie sich mit Thematiken wie dem
Dritten Reich, dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust befassen.
Doch können Comics Zeitgeschichte ernsthaft beleuchten? Findet hier nicht eine
nahezu automatische Verharmlosung allein schon durch das gewählte Medium
statt? Die Wanderausstellung, zusammengestellt von Ralf Palandt (Gesellschaft
für Comicforschung), setzt sich anhand ausgewählter Beispiele differenziert mit
der Darstellung des Holocaust in Comics auseinander und regt so zum Nachdenken
und zur reflektierenden Lektüre an.

In Bochum ist erstmalig der Comic „Das Erbe“ (2013) der preisgekrönten israelischen
Künstlerin Rutu Modan Teil der Ausstellung.

Als besondere Ergänzung der Exponate der Wanderausstellung werden im Rahmen
der Bochumer Ausstellung außerdem Originalzeichnungen
von den Comickünstlern Christoph Heuer, Reinhard Kleist, Gabriel Nemeth und Moritz Stetter
integriert.

Parallel zum Ausstellungszeitraum findet als begleitendes Angebot zudem eine
interdisziplinäre Vortragsreihe unter dem Titel „Repräsentationen des Holocaust“
statt.
Das Programm der Vortragsreihe sowie weitere Informationen rund um das
Ausstellungsprojekt stehen online zur Verfügung unter:
www.holocaustimcomic-bochum.de

Ausstellungszeitraum und -ort:
23. Oktober 2014 – 31. Januar 2015
Zentrales Treppenhaus der Universitätsbibliothek Bochum (Ebenen 1 bis 3)

Kuratorinnen:
Nina Heindl, M.A. (Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum)
Véronique Sina, M.A. (Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum)