Archiv für den Monat: Mai 2018

Vortrag Medien|Denken: Di, 5. Juni – Richard Dyer (London): The Aesthetics of Marginality

Die AG Medien|Denken lädt herzlich zum Vortrag von Richard Dyer vom King’s College London ein, der am Dienstag, den 5. Juni ab 18 Uhr (s.t.) in GABF 04/611 am Beispiel von La Dolce Vita über die Dynamiken marginaler Charaktere hinsichtlich der Produktion von Bedeutung und Affekt sprechen wird.

Für NachzüglerInnen: Sollte Platznot auftreten, ziehen wir zu HGB 20 um!

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion lassen wir den Abend wieder zusammen im Q-West ausklingen und freuen uns auch hier über alle, die sich anschließen möchten.

Medienjob-Infotag am 30.05.2018

Am 30. Mai 2018 findet von 10–15Uhr in GABF 04/611 der diesjährige Medienjob-Infotag statt. AbsolventInnen berichten aus erster Hand und praxisorientiert aus ihrem Berufsalltag. In kurzen Vorträgen legen sie ihren Werdegang dar und stellen sich anschließend den Fragen der Studierenden.

Studierende des IfM und anderer Fächer sind herzlich eingeladen ebenso wie Lehrende und Alumnis.

Vortrag Medien|Denken: Di, 15. Mai – Rupert Gaderer

Im Rahmen der Vortragsreihe Medien|Denken spricht Rupert Gaderer am 15. Mai um 18 Uhr (s.t.) im HGB 20 selbstreflexiv über das Antreten – der Vortrag ist gleichzeitig seine Antrittsvorlesung.

Alle Interessierten sind wie immer sehr herzlich eingeladen!

Abschließend lassen wir den Abend wieder gemeinsam im Q-West ausklingen.

Das DFG-Graduiertenkolleg “Das Dokumentarische. Exzess und Entzug” lädt Sie herzlich ein zum Workshop mit David Gugerli (Zürich) und Johannes Paßmann (Siegen) “Digitale Interventionen”.

14. Mai 2018, Uhrzeit: 9.30 – 18.30h
Universitätsstr. 105, Raum: EG 014

Organisation: Katja Grashöfer, Robin Schrade

Die digitale Online-Welt bietet mannigfaltige Möglichkeiten zur Intervention. Unterschiedliche Akteurinnen und Akteure greifen in die Wissensgestaltung, die Meinungs- und Identitätsbildung, die sozialen Kooperationsformen, den Warenaustausch ein. Die damit einhergehenden Aushandlungsprozesse sind vielfältig, die gesellschaftlichen Bezugsrahmen komplex. So beteiligen sich Millionen Nutzerinnen und Nutzer an der Genese enzyklopädischer Wissensbestände auf Wikipedia, während Werbetreibende Suchmaschinen optimieren, Unternehmen personenbezogene Daten sammeln oder politische Organisationen um die Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken kämpfen. Obwohl die Gefahr einer externen Manipulation allgegenwärtig ist, eröffnet dieser digitale Interventionsraum auch stets neue Chancen für ein kritisches Gegenverhalten. Den Operationen einer exzessiven Verdatung und Kontrolle stehen strategische Praktiken des individuellen Entzugs gegenüber.

Die Tragweite dieser Entwicklungen zeigt sich an der bis dato beispiellosen Speicher- und Verlinkungskultur der neuen Technologien: Jede einzelne Intervention, d.h. jeder Kommentar, jede Suchanfrage, jeder programmatische Eingriff kann dokumentiert werden. Die Möglichkeiten, Interventionen im digitalen Raum aufzuzeichnen und auszuwerten, prägen dabei auf fundamentale Weise die gegenwärtigen Formen des Dokumentarischen.

Der Workshop Digitale Interventionen will sich diesem Problemfeld annähern und dessen Bedeutung für dokumentarische Praktiken ausloten. Dabei sollen auch verschiedene methodische Ansätze präsentiert und diskutiert werden. Der Workshop verortet sich im Arbeitsbereich 4 des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs Das Dokumentarische. Exzess und Entzug und versteht sich als ein Auftakt, um über Techno-Politiken der Gegenwart wissenschaftlich ins Gespräch zu kommen.

Um Anmeldung wird gebeten unter: das-dokumentarische@rub.de

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