Archiv für das Jahr: 2018

Nachwuchsnetzwerk Journalismusforschung

Hallo,

du bist STUDENT*IN ODER DOKTORAND*IN und interessierst dich für
JOURNALISMUSFORSCHUNG? Vielleicht forschst du sogar schon zum
Journalismus oder überlegst zumindest, ob das nicht etwas für dich
wäre? Dann könnte dich das NAJOFO interessieren: das NACHWUCHSNETZWERK
JOURNALISMUSFORSCHUNG.

Wir sind Nachwuchswissenschaftler*innen mit einer besonderen Vorliebe
für den Journalismus und haben uns zusammengeschlossen, um uns darüber
auszutauschen, was gerade in der Journalismusforschung und -praxis
passiert, wie man eine Karriere in der Wissenschaft plant und angeht,
und nicht zuletzt, um dem Nachwuchs eine starke Stimme und der deutschen
Journalismusforschung neue Impulse zu geben. Dies geschieht z. B. über
unsere Zusammenarbeit mit der Fachgruppe
„Journalistik/Journalismusforschung” der Deutschen Gesellschaft für
Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und ein eigenes
Fenster auf ihrer jährlichen Tagung.

Das NaJoFo ist dabei kein Verein, sondern ein INFORMELLES NETZWERK und
natürlich vollkommen KOSTENLOS. Mitglied wirst du ganz einfach, indem
du eine formlose Mail an NAJOFO@WEB.DE schreibst. Aktuelle Infos zu uns
findest du auf unserer FACEBOOK-Seite (https://www.facebook.com/NaJoFo/)
und unserem BLOG (https://najofo.wordpress.com/). Und es gibt ein
kleines Sprecher*innen-Team (uns), das alle 2 Jahre neu gewählt wird
und die Aktionen des NaJoFo koordiniert.

Das Beste ist: WAS WIR DIR ANBIETEN, KANNST DU SELBST MITBESTIMMEN! Du
hättest gern einen regelmäßigen Newsletter mit Forschungs- und
Praxisthemen? Du wünschst dir einen bestimmten Workshop auf der
nächsten Fachgruppentagung? Du möchtest mehr über die anderen
Mitglieder und ihre Forschung erfahren? Dann fülle gerne BIS 31.12.2018
diese UMFRAGE aus, damit wir erfahren, was du dir von uns und dem
Netzwerk wünschst, wie wir dich am besten erreichen können usw.:

https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/679264?lang=de

Wir freuen uns sehr jede Anfrage, jede Mitgliedschaft und jede
ausgefüllte Umfrage ;)

Liebe Grüße,

Karin Boczek (Uni Dortmund), Valerie Hase (Uni Zürich), Julius Reimer
(Hans-Bredow-Institut, Hamburg)


Julius Reimer, M. A.
wissenschaftlicher Mitarbeiter

Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
Rothenbaumchaussee 36
D-20148 Hamburg

Tel.: +49 40 450 217-88
Mob.: +49 178 357 68 75
Web: https://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/julius-reimer
E-Mail: j.reimer@hans-bredow-institut.de
Twitter: @julius_reimer

Links:
——
[1] https://hans-bredow-institut.de/

Vortrag Medien|Denken: Di, 18.12. – Christiane Voss (Weimar): Seeing through – Dioramatische Perspektiven

Die AG Medien|Denken lädt herzlich zu dem Vortrag “Seeing through – Dioramatische Perspektiven” ein, in dem Christiane Voss von der Bauhaus-Universität Weimar am kommenden Dienstag, den 18.12. ab 18 Uhr s.t. in GABF 04/611 über das Habitat Diorama, seine mimetischen Strategien zur Wissensvermittlung und sein medientechnisches Unbewusstes sprechen wird.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion darf der Abend gerne wieder gemeinsam im Q-West beschlossen werden.

Publikation – Friedrich Balke: Mimesis zur Einführung

Nachdem der antike Begriff der Mimesis durch die moderne Genieästhetik um 1800 ad acta gelegt wurde, gewinnt er mit der Entwicklung neuer technischer Medien im Laufe des 19. Jahrhunderts erneut enorme Bedeutung. Von Marx über Kierkegaard bis zu Nietzsche, Tarde, Freud, Bergson und Benjamin avancieren Ähnlichkeit, Wiederholung und Reproduzierbarkeit zu zentralen kulturwissenschaftlichen Kategorien, die schließlich sogar die ontologischen Unterscheidungen (von Leben und Tod, Mensch und Tier, Mensch und Maschine) infrage stellen. Diese Einführung verfolgt die wechselhafte Geschichte der Mimesis von ihrer platonischen Verwerfung als Trugbild über ihre Neubewertung in der Renaissance bis hin zur digitalen Gegenwartskultur, die von vielfältigen Praktiken der ›Remediation‹ und einer dezidiert minderen Mimesis geprägt ist.

Zur Verlags-Website

WORKSHOP: Reflections on the Lumière Galaxy

Am 21.11.2018 wird der US-amerikanische Filmwissenschaftler Francesco Casetti (Yale University) für einen Workshop am IfM zu Gast sein. Im Zentrum steht sein 2015 erschienenes Buch THE LUMIÈRE GALAXY. SEVEN KEY WORDS FOR THE CINEMA TO COME. Anhand von sieben programmatischen Schlagwörtern umreißt der Autor darin die Idee eines “post-kinematographischen” Kinos, das sich gegenwärtig rasant verändert, bestimmte Eigenschaften durch diese Veränderungen aber beibehält und in neue Kontexte überführt. Was sich auch jenseits eines abgedunkelten Kinosaals erhält, so Casetti, ist ein besonderer Erfahrungsmodus, der an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen medialen Praktiken wieder in Erscheinung tritt.

 

Der Workshop wird von der Professur für Filmwissenschaft mit dem Schwerpunkt Filmtheorie und Filmästhetik in Kooperation mit dem Internationalen Master “Film und audiovisuelle Medien” und der DFG-Forschergruppe Medien und Mimesis veranstaltet.M.A.-Studierende, Doktorand_innen, Mitarbeiter_innen und Professor_innen des Institut werden mit kleinen Impulsbeiträgen gemeinsam mit Casetti über seine Thesen diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir bitten um eine kurze Voranmeldung per Mail an elisa.linseisen@rub.de oder felix.hasebrink@rub.de.

 

Datum/Zeit: 21.11.2018, 10-14 Uhr
Ort: Universitätsstraße 105, Raum EG 0/15
Der Workshop findet als Pre-Conference zur Tagung Mimesis Expanded statt. Hierfür bitten wir um eine separate Anmeldung.

Vortrag Medien|Denken: Di, 20.11. – Marc Siegel (Mainz): My Levitating Butt

Die AG Medien|Denken lädt herzlich zum ersten M|D-Vortrag des Semesters ein!

Am Dienstag, den 20.11. um 18 Uhr (s.t.) in GABF 04/611 wird Marc Siegel von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz den Begriff des Queer Cinema kritisch beleuchten und queeren Film als spezifisch ästhetische Praxis perspektivieren.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion darf der Abend gerne wieder gemeinsam im Q-West beschlossen werden.

Akkreditierungen zur Berlinale 2019

Interessierte Studierende der Medienwissenschaft können sich ab sofort im Geschäftszimmer melden, um eine Akkreditierung für die Berlinale zu erhalten (begrenzte Stückzahl). Studierende dürfen nicht ein zweites Mal über die Hochschule bei der Berlinale akkreditiert werden. Die Abgebe erfolgt nur unter Vorlage des Studierendenausweises.

Publikation – Duisburg Düsterburg

2016 hat die Duisburger Filmwoche ihre 40. Ausgabe gefeiert, 2017 deren Leiter Werner Ružička seinen 70.Geburtstag, 2018 wird er seine Abschiedsvorstellung geben – ein Anlass, um zurückzublicken. Ružička wird das Festival dann 33 Jahre lang geprägt haben und damit das Kulturleben von Deutschlands drittärmster Stadt. Ein Gespräch über neue und alte Linke im Ruhrgebiet der 70er Jahre, Leipzig-Reisen vor der Wende und den regionalen wie filmkulturellen Strukturwandel – eine Oral History der (bundes)deutschen Dokumentarfilmgeschichte aus Duisburger Perspektive.