Archiv für den Monat: September 2017

Ein Teil unseres Instituts ist umgezogen. Alle Mitarbeiter von der 5. Etage in GB finden Sie nun in folgenden Räumen der 1. Etage in GB

 

Bibliothekszimmer, Nastke, Jan GB 1/142
Bolinski, Ina GB 1/141
Dellemann, Dennis GB 1/139
Deuber-Mankowsky, Astrid, Prof. Dr. GB 1/43
Fahle, Oliver, Prof. Dr. GB 1/136
Geschäftszimmer GB 1/44
Heyden, von der, Susanne GB 1/45
Hoffmann, Hilde, Dr GB 1/40
Hohenberger, Eva, Dr. GB 1/41
Kirschall, Sonja GB 1/140
Köhne, Petra GB 1/135
Kokot, Sylvia GB 1/141
Linseisen, Elisa GB 1/137
Michaelsen, Anja, Dr. GB 1/140
Rothöhler, Dr. Simon, Juniorprof. GB 1/42
Schröder, Angela GB 1/139
Vignold, Peter GB 1/45
Warth, Eva, Prof. Dr. GB 1/134

 

Seminar DER FRANZÖSISCHE FILM (DER GEGENWART)

Das Seminar DER FRANZÖSISCHE FILM (DER GEGENWART) von Prof. Dr. Oliver Fahle wird am 16.10. beginnen. Alle weiteren Informationen entnehmen sie VSPL und/oder dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Der französische Film (der Gegenwart)
4st., Mo 12-16, GABF 04/611
Gegenstandsmodul: Film/Kino
Systematisches Modul: Ästhetik & Technik (wird als komplettes Modul bewertet)

Der französische Film steht aus historischer, ästhetischer und künstlerischer Perspektive immer noch für eine der wichtigsten Filmkulturen der Welt, mindestens aber Europas. Dennoch sind in deutschen Kinos nur wenige Filme zu sehen (aber immer noch deutlich mehr als aus allen anderen Ländern, außer den USA). Das Modul wird einen Blick auf die Ästhetik des französischen Films der Gegenwart werfen, etwa auf bestimmte Tendenzen, die sich seit den 1990er Jahren etwa im „Autorenfilm“ (Assayas, Ozon, Hansen-Love, Haneke, Kassovitz, Kechiche, Techiné, Donzelli etc.), im Kriminalfilm, im Kino des Körpers (Gaspar Noe u.a.), aber auch in den populären Genres, etwa der Komödie, abzeichnen. Leitende Frage werden sein, inwiefern sich die Filme als fictions patrimoniales (Beylat/Moine) begreifen lassen, als Werke, die nicht frei von Nostalgie die französische Kultur thematisieren; inwiefern gegenwärtige politische Thematiken (Migration, banlieue, soziale Gegensätze) und nicht zuletzt medial-ästhetische Transformationen der Bilder behandelt und reflektiert werden. Dabei soll sowohl die französische Filmtradition, insbesondere die mythenumwobene Nouvelle Vague, als auch die ganz unmittelbare Gegenwart in den Fokus rücken, denn zwischen Januar und Februar findet das frenchfilmfestival, dass neueste französische Produktionen ausschließlich online zeigt, statt (http://www.myfrenchfilmfestival.com/de/), das Teil des Moduls ist und gemeinsam (virtuell) besucht werden soll.

Zusätzliches Seminarangebot (in englischer Sprache)

051 737         Comparing Journalistic Codes of Ethics  
2st., Mi 16-18, GA 1/138 (bis 03.12.2017)
zzgl. 2 Blocktermine (werden noch bekannt gegeben

Systematisches Modul: Mediensysteme / Theorien und Methoden

Kommentar

Europe and Africa have had entangled history and a continued relationship that requires a special description. Of the area of such engagements is in journalism. At the root of journalism lies the ethics that guides the profession especially the codified ethics. Even though Africa and Europe differs significantly across countries, they interestingly share some commonalities and differences when it comes to content of journalistic codes of ethics. The aim of the course is to provide students with an overview of journalistic codes of ethics and their relationships with the media systems, adopting bodies and “wording” of the codes. The seminar deals with the journalistic codes of Ghana, Namibia, South Africa, Holland, England and Germany. What principles seem pronounced across the selected codes and what differences exist in different regions? These questions are fundamental to the seminar especially because it deals with comparisons that in a way demonstrate differences in media system across the world.

References

Bertrand, C.-J. (2000). Media Ethics and Accountability Systems. New Brunswick, London Transaction Publishers.

Hafez, K. (2002). Journalism Ethics Revisited: A Comparison of Ethics Codes in Europe, North Africa, the Middle East, and Muslim Asia, Political Communication, 19:2, 225-250

Laitila, T. (1995). Journalistic Codes of Ethics. European Journal of Communication 10:527-544

Serwornoo, M. Y.W. (2015, April). The Exploration of Journalistic Codes of Ethics in Anglophone West Africa. In a conference Intercultural Communication in Global Age: Political, Media and Cultural Challenges and Tensions. Conference hosted at Hanze University of Applied Sciences, School of Communication, Media and IT, Groningen, Nederlands. Retrieved from http://www.differenceandsolidarity.org

Fengler, S. et al. (2014). MediaAct Report.

Dozent: Michael Serwornoo

Zusätzliches Seminar im Wintersemester 2017/18

051 736       In Bewegung setzen. Einführung in die Animation
                     Studies
                     2st., Fr 12-14, GABF 04/257
Gegenstandsmodul: Film/Kino
Systematisches Modul: Ästhetik & Technik

Kommentar

Animationsfilme führten in der traditionellen Filmwissenschaft lange Zeit ein Nischendasein. Als anspruchslose Unterhaltungsangebote für Kinder und Jugendliche belächelt, tauchen sie im klassischen Theoriekanon praktisch nicht auf. Erst seit den 1990er Jahren lässt sich insbesondere in der englischen und französischen Theoriebildung ein wachsendes Interesse am Animationsfilm beobachten. Zunehmend setzt sich hier die Erkenntnis durch, dass Animationsfilme keineswegs einen stabilen, eindeutigen und klar eingegrenzten Gegenstand darstellen. Vielmehr scheinen sie etablierte Systematisierungen gekonnt zu unterlaufen. Weder lassen sie sich auf ein übergreifendes Herstellungsverfahren (etwa „Zeichentrick“), noch auf ein einzelnes Genre (etwa den „Cartoon“) reduzieren. Jenseits der bekannten Produktionen von Disney, Warner oder Pixar fordern Filme, in denen eigentlich unbelebtes Material auf ungewöhnliche Weise in Bewegung versetzt und dadurch „verlebendigt“ wird, immer wieder gängige Kategorisierungs- und Periodisierungsversuche audiovisueller Medien heraus.

Das Seminar will sich diesen produktiven Un(ter)bestimmtheiten aus einer medientheoretischen Perspektive annähern. Welche Filme können als „Animationsfilme“ gelten, welche umgekehrt nicht? Welche Konzepte von Bewegung und Vitalität rufen Animationsfilme auf? Auf welche Kunstformen, Bildmedien und vorkinematographischen Apparaturen nehmen sie dabei Bezug? Wie verhalten sie sich zu Denkfiguren wie dem „klassischen“, dem „fotografischen“ oder dem „dokumentarischen“ Film? Diese und weitere Fragen sollen im Zentrum des Seminars stehen. Parallel zeigt der studentische Filmclub „KommandoKino“ im WiSe 17/18 eine Animationsfilmreihe, in der einige Filme, die im Seminar thematisiert werden, gemeinsam gesichtet werden können. Begleitende Texte und weitere Filmbeispiele werden in einem Moodle-Kurs und in einem digitalen Handapparat zur Verfügung gestellt.

Zur Einführung:

Wells, Paul (1998): Understanding Animation. London, New York: Routledge.
Dozent: Felix Hasebrink

 

Einführungsveranstaltung der Medienwissenschaft WS 2017/18

Die Einführungsveranstaltung für alle neuen Studierenden der Medienwissenschaft

findet am 11.10.2017, 12.00 – 14.00 Uhr in HGB 20 statt.

Es lohnt sich:

Hier stellen sich alle Lehrenden des IfM und die Fachschaft vor; Sie können sich für die Tutorien anmelden und alle Fragen zum Stundenplan und Studium stellen.