Archiv für den Monat: Juni 2015

Vortrag – Renate Wöhrer – Vielschichtige Anfänge

In der Reihe Medien|Denken des IfM-Kolloquiums Bochum beleuchtet Renate Wöhrer in ihrem Vortrag »Vielschichtige Anfänge – Zur Geschichte der Kategorie der Dokumentarfotografie« am 30. Juni die Geschichte der Dokumentarfotografie.
Renate Wöhrer • Vielschichtige Anfänge – Zur Geschichte der Kategorie der Dokumentatfotografie
30.06.2015 • 18.00 Uhr • GABF 04/611

SEMINAR: “Wonder Women & Super Men. Konstruktionen von Geschlecht im Medium Comic”

Am Freitag, den 03.07.2015 startet das Blockseminar “WONDER WOMEN & SUPER MEN –
KONSTRUKTIONEN VON GESCHLECHT IM MEDIUM COMIC” (LV-Nr. 051 733)

Bei Interesse an einer Teilnahme (auch ohne Scheinerwerb) melden Sie sich bitte bei
Véronique Sina (veronique.sina@rub.de).

Veranstaltungstyp: Blockseminar
(Gegenstandsmodul: Print/Systematisches Modul: Gender)

Seminarleitung: Véronique Sina

Blocktermine:
Freitag, 03.07.2015 / 10-18h in Raum GABF 04/611
Samstag, 04.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153
Freitag, 10.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153
Samstag, 11.07.2015 / 10-16h in Raum GA 1/153

Kommentar:
Als populäres ‚Medium für die Massen’ hat der Comic seit jeher mit dem Vorwurf der Trivialität und dem Status der Marginalität zu kämpfen. Darüber hinaus wird der Comic – nicht zuletzt aufgrund des bis heute dominierenden Superheld_innen-Genres – gerne als ein Medium abgetan, welches durch die Repräsentation stereotyper Geschlechterentwürfe gekennzeichnet ist. So gehört etwa das Bild des besonders hilflosen, passiven dafür aber umso attraktiveren weiblichen Opfers genauso zum Repertoire des Mediums wie die Repräsentation eines strahlenden, weißen, heterosexuellen, muskulösen Helden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Welt und ihre Bewohner_innen vor unsäglichem Unheil zu bewahren. In diesem Sinne scheint sich der Comic also nicht unbedingt von anderen (massen)medialen Formen zu unterscheiden, die im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit eine Tendenz zur Verallgemeinerung und zum Klischee aufweisen. Im Rahmen des Seminars soll diese pessimistische Interpretation/Leseweise hinterfragt und das kritische Potenzial der Comicform untersucht werden: Dabei soll der Comic als ein hybrides Medium begriffen werden, welches aufgrund seiner (hyper)medialen Beschaffenheit das (subversive) Potenzial besitzt, geschlechtsspezifische Zuschreibungsprozesse nicht einfach nur zu (re)produzieren, sondern als solche sichtbar zu machen und kritisch zu reflektieren. Traditionelle Norm- und Wertvorstellungen können so – unter gewissen Bedingungen – untergraben und alternative Repräsentationen von ‚Geschlecht’ eröffnet werden.

Eine Textauswahl wird via Blackboard zur Verfügung gestellt.

Tagung »Moby Dick« – 26.-27.06.2015

MOBY DICK – 9. FAHRT

Eine Gruppe von Kulturwissenschaftlern trifft sich seit einigen Jahren, um jedes der 135 Kapitel von Herman Melvilles Moby Dick zu kommentieren. Diese Kommentare erscheinen fortlaufend in der »Neuen Rundschau« des S. Fischer Verlages und erschließen den gewaltigen Kosmos des Jahrhundertromans.
Die 9. Fahrt wird folgende Fragen beantworten:
Wie teilt man mit einem Kannibalen das Bett? | Was haben die Straßen von New Bedford zu bieten? | Was weiß Elias? | Worüber sinniert Starbuck in der Dämmerung? | Warum werden Harpuniere gelegentlich zum Teufel gewünscht? | Wieso ist das zweite Eisen besonders heiß? | Warum haben sich Haie zum Fressen gern? | Wieso hat die Schale des Zorns in einer Westentasche Platz? | Wie rettet man das Kind, wenn es in den Brunnen gefallen ist? | Warum muss ein kleines Hirn kein Nachteil sein? | Woraus besteht die wahre Milch der Menschenliebe? | Wie löst Ishmael die Strumpfbänder des Pottwals? | Wie verwandelt Queequeg seinen Sarg in eine Seekiste? | Warum will Ahab sich nicht mehr rasieren? | Warum werden auf der Bachelor die ausgelassensten Partys gefeiert?

Für weitere Informationen siehe: Flyer – Moby Dick

Eine Anmeldung per Mail an dagny.koerber@rub.de ist erforderlich!

Bibliothekszimmer

In der Woche vom 29. Juni bis zum 3. Juli ist das Bibliothekszimmer nicht besetzt. Nachfragen und Buchwünsche können weiterhin per Mail an bibzi-medien@rub.de gesendet werden, können je nach Problem aber zum Teil erst in der darauffolgenden Woche bearbeitet werden. Ab Montag, 06. Juli, ist das Bibliothekszimmer wieder regulär von Montag – Mittwoch geöffnet.

Vortrag – Thomas von Steinaecker – Reise zum Mittelpunkt der Wirklichkeit

In der Reihe Medien|Denken des IfM-Kolloquiums Bochum geht Thomas von Steinaecker in seinem Vortrag »Reise zum Mittelpunkt der Wirklichkeit« am 23. Juni der Frage nach, warum wir so süchtig nach Dokumenten sind, und was sich dahinter verbirgt.
Thomas von Steinaecker • Reise zum Mittelpunkt der Wirklichkeit – Über das Dokumentarische
23.06.2015 • 18.00 Uhr
Abweichend im Blue Square • Kortumstr. 90 • 44787 Bochum • Raum 2/1

Blaupause

Unser Institut präsentiert sich bei der Blaupause mit 3 Tischen auf der der südlichen Spur der Universitätsstraße auf Höhe der Markstraße (Block 23, Tische 4,5,6).

Über reges Interesse würden wir uns sehr freuen.