Archiv für den Monat: April 2014

Thanks for Playing: Art-ificial: Games zwischen Kunst und Künstlichkeit

Wie intelligent muss ein Zombie sein? Zu welcher Musik schlurft er durch die Gegend? Bereitet sein Biss den Spielerinnen und Spielern Schmerzen? Und was, wenn er gar nicht Mainstream ist? Diesen und anderen spannenden Fragen widmen sich die Vortragenden der interdisziplinären Vortragsreihe „Thanks for Playing“, die dieses Semester unter dem Motto „Art-ificial“ steht.

Dass digitale Spiele künstliche Welten schaffen, dürfte heute kaum noch jemanden überraschen. Dass Games aber auch Kunst jenseits von Kommerz sein können, schon eher. Diesem Spannungsfeld zwischen Kunst und Künstlichkeit widmet sich die Initiative Game Studies (IGS) an der Ruhr-Universität Bochum, indem sie alle Games-Interessierten zur bereits vierten Ausgabe der Vortragsreihe „Thanks for Playing“ einlädt. „Unsere Vortragsreihe hat sich gut etabliert“, so Felix Raczkowski von der IGS. „Nachdem wir uns in den vergangenen Semestern mit „Feedback“, „SRSLY“ und „Control(ling)“ eher ernsten Themen gewidmet haben, war jetzt ein Blick auf den künstlerischen Aspekt und die Kunst der Games-Erstellung dringend nötig.“ Und so reicht das abwechslungsreiche Programm der Veranstaltung von künstlicher Intelligenz für Spielcharaktere über den häufig vernachlässigten Aspekt der Videospielmusik zu Techniken der Immersion sowie den Wert von Indie-Games.

Dafür konnte die IGS erneut namhafte Gäste gewinnen – und das nicht nur für Vorträge, sondern auch für Workshops. „Wie schon im vergangenen Sommersemester möchten wir dieses Mal erneut mehr bieten als nur theoretische Einblicke in die Materie – auch wenn diese unterhaltsam vorgetragen werden“, erläutert seine Kollegin Sabine Schollas. „Mit den Workshop zu Game-Stories und Game-Journalismus haben wir aktuelle Themen aufgegriffen, die Einblicke in die Games-Industrie und ihre Abläufe ermöglichen.“

Aufgrund einer erhöhten Nachfrage und einer begrenzten Platzanzahl bittet die IGS für die Workshop um Anmeldung unter www.rub.de/igs. Die Vorträge stehen allen Games-Freunden offen und bieten die Möglichkeit zu angeregter Diskussion und Austausch mit Gleichgesinnten.

Das Programm von TfP Art-ificial:

08. Mai 2014

Carsten Widera-Trombach (CEO Crenetic GmbH Studios, Mühlheim an der Ruhr):

Vortrag: „Give ’em Brain: Wie viel künstliche Intelligenz braucht ein Zombie?“

22./23. Mai 2014

Kai Rosenkranz (CEO Nevigo GmbH, Bochum):

Vortrag: „Musik für Videospiele: Theoretische Überlegungen und praktische

Beispiele“

 

Workshop: „Spiele. Schreiben. Geschichte.: Interaktivität und Dramaturgie in Game-

Stories“

26./27. Juni 2014

Dr. Rudolf Inderst (Co-Ressortleitung Digitale Spiele nahaufnahmen.ch

Vortrag: „Immersion durch Pein: Vom Schmerz in digitalen Spielen“

Workshop: „Lasst die Vielfalt obsiegen: Schreiben über digitale Spiele“

03. Juli 2014

Leif Rumbke (Softwareentwickler und Medientheoretiker, Hamburg)

Vortrag: „Freeforms: Games against the Grain“

Alle Vorträge finden um 18.00 Uhr in Raum GABF 04/611 an der Ruhr-Universität Bochum statt. Die beiden Workshops finden am Folgetag des Vortrags von 10-14 Uhr in GABF 04/255 statt. Die Räume sind in den Gebäuden GA und GB der Ruhr-Universität ausgeschildert.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.rub.de/igs

www.facebook.com/initiativegamestudies

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Sabine Schollas oder Felix Raczkowski unter: sabine.schollas@rub.de oder felix.raczkowski@rub.de.

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Institut für Medienwissenschaft, der Fakultät für Sozialwissenschaften sowie der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH.

 

Reader der Propädeutischen Module im Druckzentrum erhältlich

Die Reader für die Propädeutischen Module des zweiten Semesters sind ab sofort im Druckzentrum der UV (UV 01/46) unter folgenden Nummern erhältlich:

Mediensysteme/Medieninstitutionen: 9-159 (10€)
Medientheorie/Kommunikationstheorie: 9-169 (6,40€)

Skriptverkauf im Druckzentrum der UV (UV 01/46) :
Dienstags und donnerstags 8:30 bis 16:00 Uhr
Freitags 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Postcolonial Media Studies: Blockseminar in Form eines Symposiums (Raumänderung)

Postcolonial Media Studies: Blockseminar in Form eines Symposiums / Tagung Grenzspuren – Postcolonial Studies als Film- und Medientheorie. 

Die Tagung zum Blockseminar am 24.-26. April findet statt wie angekündigt im Kino Endstation nun in der Zukunftsakademie in der Bochumer Innenstadt (Humboldtstr. 40) statt. Die Tagung ist offen für alle Interessierte. Die Anmeldung zur Tagung erfolgt per E-mail: pcm@rub.de (weitere Information dazu unter http://www.grenzspuren.com/). Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei und erfordert keine Voranmeldung.

B.A. Studierende können Kreditpunkte (Teilnahmeschein, unbenotet) durch den Besuch der Tagung und die Teilnahme an der Vor- und Nachbereitungssitzung erwerben. Die Vor- und Nachbereitungssitzungen finden statt am 12. April und 3. Mai an der RUB (der Raum wird noch bekannt gegeben). Die Anmeldung für das Blockseminar für B.A. Studierende erfolgt in VSPL (051 727).

Sprechstunde Mentorenprogramm im SoSe 2014

Im Sommersemester 2014 findet die Sprechstunde des Mentorenprogramms jeweils Mittwoch von 10-12h in GA 1/36 statt.

Bei der Sprechstunde des Mentorenprogramms handelt es sich um eine offene Sprechstunde, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Studierende am IfM sind herzlich dazu eingeladen, das Angebot des Mentorenprogramms wahrzunehmen!

Kontakt:
Véronique Sina, M.A.
GA 1/36
0234/32- 24545
veronique.sina@rub.de

Weitere Informationen unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/ifm/studium/mentoring.html

Ersatzseminar “Latour nach der ANT: Existenzweisen, Gaia, Anthropozän” von Herrn Cuntz!

Das Seminar 051 774 “Immutable mobiles und Epistemenverschiebungen” von Herrn Michael Cuntz wird ersetzt durch folgendes Master-Seminar:

Latour nach der ANT: Existenzweisen, Gaia, Anthropozän
Bruno Latours jüngste Arbeiten lassen sich einerseits als Fortsetzung dessen begreifen, was mit Wir sind nie modern gewesen und Das Parlament der Dinge begonnen wurde. Andererseits hat Latour gerade mit dem Vorschlag der Unterscheidung der Existenzweisen eine massive Akzentverschiebung und Erweiterung gegenüber dem Programm der ANT vorgenommen, einen qualitativen Turn, der sich auch durch ein komplexes Set neuer theoretischer Referenzen (etwa Souriau und Whitehead) erklärt. Daneben hat sich Latour in seiner aktuellen Textproduktion auf die Auseinandersetzung mit dem Anthropozän und dem Konzept Gaia (Lovelock) konzentriert. Hierfür hat er sogar die Domäne des wissenschaftlich-argumentativen Schreibens zugunsten eines Experiments mit der dramatischen Form, dem Stück Cosmocolosse verlassen.
Im Seminar soll eine intensive Lektüre seines aktuellen Buchs An Inquiry into Modes of Existence, aber auch von Latours jüngsten Texten zu Gaia und dem Anthropozän, inklusive des Cosmocolosse unternommen werden.
An Inquiry into Modes of Existence sollte angeschafft werden, die weiteren Texte sind online zugänglich oder werden zur Verfügung gestellt.

Das Master-Seminar wird Freitags von 12-14 Uhr im Raum GABF 05/604 stattfinden. Erster Termin: 25.04.2014!

Anmeldungen bitte per Mail (mit Angabe der Matrikel-Nummer) direkt an dagny.koerber@rub.de und ab 09.04. über VSPL.