Archiv für den Monat: März 2014

Raumänderung

Postcolonial Media Studies: Blockseminar in Form eines Symposiums /

Tagung Grenzspuren – Postcolonial Studies als Film- und Medientheorie.

Die Tagung zum Blockseminar am 24.-26. April findet in der

Zukunftsakademie in der Bochumer Innenstadt (Humboldtstr. 40) statt. Die

Tagung ist offen für alle Interessierte. Die Anmeldung zur Tagung

erfolgt per E-mail: pcm@rub.de (weitere Information dazu unter

http://www.grenzspuren.com/). Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist

frei und erfordert keine Voranmeldung.

B.A. Studierende können Kreditpunkte (Teilnahmeschein, unbenotet) durch

den Besuch der Tagung und die Teilnahme an der Vor- und

Nachbereitungssitzung erwerben. Die Vor- und Nachbereitungssitzungen

finden statt am 12. April und 3. Mai an der RUB (der Raum wird noch

bekannt gegeben). Die Anmeldung für das Blockseminar für B.A.

Studierende erfolgt in VSPL.

Terminänderungen bei der Vorlesung “Medientheorie und Kommunikationstheorie” und den Übungen

Die Vorlesung 051 700 “Medientheorie und Kommunikationstheorie” bei Herrn Spangenberg und die beiden Übungen  “Medientheorie und Kommunikationstheorie” (051 701 und 051 702) bei Frau Hohenberger beginnen erst in der 2. Vorlesungswoche.

Die Übung “Medientheorie und Kommunikationstheorie” bei Frau Schröder (051 703) startet – wie geplant – am 10. April 2014.

 

Prof. Erich Hörl verlässt die Ruhr-Universität zum 1. April 2014

Prof. Erich Hörl verlässt die Ruhr-Universität zum 1. April 2014 und tritt eine Stelle als Professor an der Leuphana Universität Lüneburg an. Dort ist er unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Prof. Dr. Erich Hörl
Professur für Medienkultur

Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM)
Leuphana Universität Lüneburg
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg

erich.hoerl@leuphana.de
Fon + 49 4131.6772286
Fax + 49 4131.6771611
www.leuphana.de <http://www.leuphana.de/>

Raumänderungen bei folgenden Seminaren

051 772   Excursion to the International Short Film Festivals Oberhausen     Siewert
                 Neuer Raum:
                 30. April 2014, 12-14, GABF 04/255 und 14-16, GABF 05/602

051 725   The televisual kiss and its ancestors. Gay visibility,                         Wahrendorf
                 economics and censorship
                 Neuer Raum:
                 Mi 12-14, GA 1/153


Folgendes Seminar von Herrn Herranz richtet sich an Erasmus Studierende

051 733 Studentischer Film-Zyklus: „Die Vielfalt der spanischsprachigen Welt anhand ihrer filmischen Repräsentation“

Die spanischsprachige Welt setzt sich aus einer Vielfalt von Kulturen, Identitäten und gesellschaftlichen Realitäten zusammen, sowohl innerhalb Spaniens als auch den Ländern Lateinamerikas. Anhand filmischer Repräsentationen komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen dieser Regionen sollen die Themenbereiche (Post-)Kolonialzeit, Evolution der Faschismusformen in Spanien und Lateinamerika, Bürgerkrieg und die spanische Transición, Aus- und Einwanderung, soziale Bewegungen und die Frage der Nationalidentitäten behandelt werden. Die Teilnehmenden des Seminars (Erasmus-Studierende des IfM) werden ausgewählte spanischsprachige Filme gemeinsam sichten und innerhalb eines selbst organisierten Film-Zyklus vorstellen. Alle interessierten Studierenden sind herzlich zu den Vorführungen eingeladen!

Vorbesprechungen: Mittwoch 2. und 9. April um 18 Uhr c.t. GA 1/139

Vorführungen: Wöchentlich ab Mi. 16. April. Immer um 18h Uhr s.t. im Raum GABF 04/611

Gegenstandsmodul:  Film/Kino

Folgendes Seminar von Herrn Niewerth wird zusätzlich angeboten:

051 732     Look! Up in the sky!
2st., Di 10-12, GA 1/153
Gegenstandsmodul: Print
Systematisches Modul: Mediengeschichte

Kommentar

Superhelden und -heldinnen dürfen wohl als die quintessentiellen Mythengestalten der amerikanischen Moderne gelten: In ihnen manifestieren sich technologische Machbarkeitserwartungen ebenso wie weltanschauliches Sendungsbewusstsein; sie verkörpern mit dem 20. Jahrhundert eine Epoche, die neben rasanten Fortschritten in Wissenschaft und Technik vor allem von der Erfahrung dreier Weltkriege (zweier heißer und eines kalten) geprägt war. Entsprechend fallen die Bewertungen der Superhelden durch die Kulturkritik oft ernüchternd aus. Mal werden sie als faschistoide Machtphantasien gelesen – sind doch die meisten Superhelden mindestens Söhne und Töchter der Mittelschicht, die von ihnen gejagten Verbrecher hingegen sozial unerwünschtes Lumpenproletariat. Mal erscheinen sie als pubertäres Weltfluchtmaterial, das realen Problemen mit utopischen Lösungen begegnet. Und gerade im Zusammenhang mit Superheldinnen ist es immer wieder der male gaze, der im Zentrum der Kritik am Superheldengenre steht und der weibliche Charaktere entweder zu reinen Spektakeln oder aber zu Motivationslieferanten für männliche Helden degradiert (siehe hierzu z.B. das Blog Women in Refrigerators).

Spätestens seit dem Ende des ‘Silbernen Zeitalters’ der Comichefte in den 1980er Jahren jedoch sind auch die Superhelden in der Postmoderne angekommen. Die Helden sind düsterer, ihre Konflikte vielschichtiger, ihre Motivationen komplexer – und ihre medialen Erscheinungsformen zahlreicher geworden. Das Seminar möchte sich alternativen Lesarten und Deutungen annähern, die dieser Wandel ermöglicht hat und dabei vor allem nach dem subversiven Potential eines Figurentypus fragen, der einst wie kein anderer ‘Recht und Ordnung’ zu verkörpern schien. Von klassischen Helden wie Superman und Batman über dezidiert subalterne Gestalten wie Swamp Thing und die X-Men bis hin zu bewusst mit dem Genre brechenden Arbeiten wie Alan Moores Watchmen wollen wir Helden und Serien (die gerne auch von den Seminarteilnehmern vorgeschlagen werden dürfen) auf ihren Umgang mit dem Superheldentopos in wechselnden historischen und medialen Situationen untersuchen. Vorraussetzung für den Teilnahmenachweis ist die Übernahme eines Referates oder die Anfertigung eines Essays von etwa 4 Seiten Umfang. Obwohl auch Filme, Computerspiele usw. Gegenstand des Interesses sein werden, sollte zumindest eine Toleranz für Comiclektüre mitgebracht werden.